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Ueber das physiologische Privat-Laboratorium
ohne irgend welche bewusste und beabsichtigte Beziehung zu einem bestimmten für jeden Zuschauer ganz freien, allen gemeinschaftlichen Sehfeld, und ohne Rücksicht darauf, dass auch die Zuschauer auf den entferntesten Sitzen möglichst nahe an den'zu demonstrirenden Objecten sich befinden sollen. Um diesen beiden Forderungen zu genügen, ist es nur in sehr beschränkter Weise gestattet seinem willkürlichen Belieben freien Lauf zu lassen.
Fig. 3. Liingsdurchsehnitt.
A Amphitheater und Garderobe (<?); B Arbeits- und • Wohnräume : E Eingang für das Publikum; E' Privateingang ins Laboratorium; c chemischer Herd; o das einrensterige optische Zimraerchen; p Platform zur Aufstellung der Projections apparate ; v Projections Vorhang und Bilder stange; 5 Yen-tilations-Oeffnung; 0 Oberlicht mit dem beweglichen Gaslustre saiümt Reflector; É Heizraum;
KKellerräume, in welchen sich die Turbine und die Gasometer (g) befinden.
Hat man nämlich die Entfernung der ersten Sitzreihe von dem Grenzpunkt des von allen Zuschauern gemeinschaftlich und frei zu übersehenden Raumes festgesetzt, und die Maasse für den Abstand der einzelnen Sitzreihen von einander, für die Höh der Sitzflächen vom Fussboden, so wie für die mittleren Grössenverhältnisse der zu placirenden Menschen, als constante Werthe, einmal angenommen, so ist die allein richtige Curve, nach welcher die Sitze aufsteigen oder überhaupt angeordnet werden müssen, um ihrem doppelten Zweck zu entsprechen, unbedingt gegeben, und wird auf folgende Weise construirt.
Es seien (Fig. 4) Ax und Ay die beiden Axen eines rechtwinkeligen Coordinatensystems, a der den Zuschauern nächste Grenzpunkt