﻿an der Universität Leipzig.
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als dass ich. die Beschäftigung mit derselben, trotzdem sie mir durch ein solches Unmaass menschlich begreiflichen Unmuths über gescheiterte Ziele, unerfüllte Hoüfnungen sachlicher und persönlicher Art völlig verleidet worden war, schon jetzt g a nz aufgeben und fallen lassen wollte und könnte, und überdies muss ich lebhaft wünschen, dass Das, was ich dabei durch die Errichtung dieses Spectatoriums zum bleibenden Gewinn für unsere Universität geleistet zu haben glaube, dem öffentlichen Unterricht womöglich sofort zu Gute komme.
Deshalb habe ich nicht länger zögern wollen -- da doch Alles auch seine richtige äussere Form und Art haben will, — zur heutigen »Eröffnungsversammlung« einzuladen, um diesen Saal, mit seinen eigenthümlichen und zum Theil hinreichend beendeten Einrichtungen zu inauguriren und speciell dem h. Eectorate unserer Universität öffentlich und feierlich zur Verfügung zu stellen.
Nachschrift.
Nach Schluss vorstehender Bede wurde das Amphitheater voll-, ständig verfinstert und ich demonstrate vermittelst der erwähnten Kalklicht-Camera’s vom optischen Zimmerchen aus folgende Bilder, Präparate und lebendige Vorgänge.
1. wurde eine j ener wundervollen embryo logischen Photographien von Prof. His, welche das Vollendetste sind, was in dieser Richtung bisher geleistet ist, auf den grossen Leinwandvorhang projicirt; es war dies ein überaus gelungenes Originalnegativ auf Glas, dessen Benützung ich der Güte meines genannten Herrn Collegen verdankte. Es stellte den mikroskopisch vergrösserten Querschnitt eines Hühnerembryo aus früher Zeit dar, an welchem nicht nur die einzelnen Organe, wie das Rückenmark mit seinem spaltförmigen Centralkanal, die Chorda dorsalis, die Urwirbelmassen, die Seitenplatten, die Lumina und Wandungen der beiden Ausführungsgänge dér Wolff’ sch en K örp er und der beiden Aorten, das Darmdrüsenblatt und die Anlage der Leibeshöhle mit der Uebersichtlichkeit einer schematischen Zeichnung erschienen, sondern an welchem auch die histologischen Elemente mit Uberraschènder Deutlichkeit und Schärfe hervortraten; namentlich sei erwähnt, dass an einer der Aorten eine überaus klar gezeichnete Gruppe von embryonalen Blutkörperchen hängen geblieben war, die zum Theil frei in das Lumen derselben hineinragte.
Um eine Idee von der Ausdehnung und Grösse des projicirten Bildes zu geben, brauche ich nur anzuführen, dass es den mehr als