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an dor Universität Leipzig.
mir die Rücksicht auf das Nachschreiben in die zweite Linie zu gehören ; übrigens lassen sich Notizen sehr gut mit Bleistift in ein frei-gehaltenes, steifgebundenes Büchlein machen und fiir Einzelne, welche Sich ohne Nachschreiben nicht behelfen können, •— »denn was man schwarz auf weiss besitzt, kann man getrost nach Hause tragen« ! — Wäre durch frei zwischen die Sitzreihen einstellbare Pulte, wie Sie dort eines sehen, leicht Rath zu schaffen.
Um aber bei der aus guten Gründen gewählten, absichtlich minimalen Distanz der Sitzreihen von einander die freie Communication zu ermöglichen, wurden die einzelnen Plätze wie Sperrsitze, zUm Aufklappen eingerichtet, und habe ich, um wenigstens einen Ersatz für die nothwendige und absichtliche Raumbeschränkung in dieser Richtung durch besondere Bequemlichkeit der Sitze und der Rückenlehnen zu bieten, dieselben nach einer auf meinen Wünsch von Herrn G. Müller eigens zu diesem Zweck entworfenen mittleren Schattenrisscurve von bequem sitzenden Menschen ausschweifen und gegen einander neigen lassen.
Ich zweifle nicht, m. H., dass Ihnen ein bedeutender Unterschied zwischen unseren Sitzen und gewöhnlichen Auditoriums-Bänken angenehm auffallen wird, wenn Sie sich auf Ihren Plätzen gehörig zurücksetzen und zurücklehnen I — So frei und möglichst gleich gut nun auch alle Anwesenden diesen mittleren Raum—die Arena des Experimentators — und Alles, was daselbst vorgeht, übersehen können, Vieles von Dem, was hoffentlich später einmal in diesem Saale vorgezeigt werden dürfte, wird sich den Blicken auf der hinter dem Rücken des Vortragenden befindlichen grossen freien Wand darbieten. Dieser Wandfläche gegenüber befinden sich aber die Anwesenden nicht allein einer verhältnissmässig so gleich guten Lage, um Alles zu sehen, was den Blicken geboten wird, wie gegenüber der centralen Arena.
Zwar die mustergiltige Anordnung der Sitzreihen in verticaler Richtung ermöglicht Allen das ganze Mittelfeld der Wand von oben bis unten zu übersehen — allein die Sehlinien Derjenigen, welche auf der rechten oder linken Seite vom Mittelfelde der Wand sitzen, müssen noth wendig einen um so spitzeren Winkel mit demselben machen, je näher ihre Plätze der Wand selbst liegen und je weiter sie zugleich vom Wandmittelpunkt in seitlicher Richtung entfernt sind.
Dies hat zur Folge, dass sich die Bilder, welche auf jenem Mittelfelde der Wand zu sehen sind, in wachsender Verkürzung präsentiren, welche für die äussersten seitlichen Eckplätze zunächst der beiden, längs der Wand herabführenden Stiegen einen das Erkennen der Bilder wesentlich beeinträchtigenden Grad erreicht.