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an der Universität Leipzig.
Beiläufig will ich nicht verschweigen, dass der mechanische Theil der Apparate leider wesentlicher Verbesserungen und Modifica-tionen wegen unpraktischer Einrichtung bedarf und dann noch verschiedener neuer Neben Vorrichtungen, deren Herstellung sehr zeitraubend und mühselig ist.
Bezüglich des optischen Zimmerchens ist noch hervorzuheben, dass es behufs thierisch-elektrischer, thermo-elektrischer etc. Demonstrationen auch zur Aufstellung eines Spiegelgalvanometers bestimmt ist, dessen Reflexbildchen auf eine an der Projections wand angebrachte grosse Gradeintheilung fallen wird, um die Tangente des Ablenkungswinkels ersichtlich zu machen. Bei dieser Anordnung bilden die Lichtstrahlen einen gewichtlosen Fühlhebel von circa 13 Meter Länge, wodurch schon die allerkleinsten Ablenkungen überaus deutlich werden müssen.
Endlich hebe ich auch noch hervor, dass das Fenster des optischen Zimmerchens unmittelbar nach Süden sich öffnet, so dass es vermittelst eines Heliostaten ermöglicht ist Sonnenlicht direct auf die Projections-wand zu bekommen.
Ich gehe nun zur Besprechung der Beleuchtungs- Und Verdunkelungs-Einrichtungen Uber. Die Erleuchtung des ganzen grossen Raumes wird durch ein einziges kolossales Deckenfenster bewerkstelligt, Uber dessen matten Glasscheiben am Abend ein Sonnenbrenner und 96, theils in der Peripherie, theils im Centrum, an einem um eine verticale Axe drehbaren Lustre angebrachte Argand-Gas-brenner angezündet werden, welche eine überaus angenehm-diffuse, tageslichtähnliche Beleuchtung geben. Dieselbe genügt zwar vollkommen , um sowohl die in der Arena befindlichen Dinge, als die an der Wand hängenden Bilder und die Kreidestriche auf den schwarzen Tafeln zu sehen, allein ich habe doch noch dafür gesorgt, dass einzelne Objecte mit ganz besonderer Intensität beleuchtet werden können. Hierzu dient einerseits ein Sonnenbrenner mit parabolischem Reflector, welcher auf eineni von Herrn Müller entworfenen, etwas zu com-plicirten, auf Rollen stehenden Gestell nach allen Richtungen beweglich angebracht ist, andererseits die Kalklicht-Camera im optischen Zimmerchen. Eignet sich der Sonnenbrenner besonders zur intensiveren Erleuchtung der in der Arena befindlichen Gegenstände, so ist die Camera, in welche passende Diaphragmen eingeschoben werden, zur Verstärkung der Beleuchtung der einzelnen Wandbilder unübertrefflich.
Die Dämpfung der Intensität des vom Oberlicht ausgehenden Gaslichtes kann, vom Hörsaal aus, durch Handhabung eines, rechts