an der Universitt Leipzig.	12

des Amphitheaters, so zu sagen, von rckwrts zu ersteigen. Von der
Hhe der breiten obersten Stufe des Amphitheaters, welche zugleich
an 100 Stehpltze darbietet, fhren dann vier Stiegen herab zu den
Sitzreihen, welche hierdurch in drei grosse Abtheilungen, eine mittlere
und zwei seitliche zerschnitten werden. Die Steilheit dieser Stiegen
machte die Anbringung eiserner Sttzstbe, die zugleich die Nummer
der Sitzreihen und der in ihnen enthaltenen Sitze tragen, nothwendig.
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(Fig. 2. Querschnitt des Amphitheaters (Ansieht der Pcojectionswan&).
G Cia		nt 6rhalb der amphitheatralisch aufsteigenden Sitzreiben; 0 Oberlicht 
mit dem be-
	wegli rderobe	" 6
che. Gas lustre sammt Reflector; H Heizraum, zu beiden Seiten die 
Caloriferen und die Gange
fr die kalte nd warme Luft, nebst ihren Klappenvorrichtungen; 1, 2, 8, 4 
Yentilations-Oeffnungen;
14 mittleres, ggypstes Projectionsfeld; 1, i' Inschriften; e grosser 
Projeetionsvorhang und Bilder-
	stange; t- die beiden Rder zum Ingangsetzen der Turbine und zur Regulirung 
der Umdrehungs-geschwindigkeit der in der Arena befindlichen 
Transmiesionswelle; t' Gashahn zur Regulirung
	der Deckenbeleuchtung.

	Bevor ich in der Beschreibung fortfahre, muss ich vor Allem her-
vorheben, dass die in LACHEZ' Schriftehen behandelten, brigens wahr-
scheinlich schon im klassischen Alterthum aufgefundenen, hchst ein-
fachen geometrischen Constructionsregln fr Amphitheater nur wenig
bekannt zu sein, scheinen, oder aber gar nicht verstanden und' nach
Gebhr gewrdigt werden, denn sonst knnte man nicht in fast allen,
selbst in den neuen und neusten Hrslen die Sitzreihen entweder ein-
fach auf einer mehr oder weniger steil ansteigenden schiefen E b cue
aufgestellt, oder - was wunderbarer Weise auch vorkommt - nach
einer ganz belie b i g gewhlten Curve aufsteigend angeordnet finden,
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