128 	Ueber das physio1ogiche Privat-Laboratorium

und TYNDALL ihre didaktischen Triumphe gefeiert haben, - obschon,
wie ich später Zeigen werde, aus dieser Grundrissform gewisse Unzu-
kömmlichkeiten erwachsen mussten. Dafür aber entschied ich mich
für eine nichts zu wünschen übrig lassende, streng nach den von
A
hIIliSIJJ	I	I	I	I	I	I	I	I	I 	I

rig. i. Grundriss.
A Amphitheater und Garderobe; B Arbeite- und Wohnraume; a der centrale 
freie Raum im Amphi-
theater - die Arena für den Experimentator; c chemischer Herd; e das 
einfeneterige optische Zimmer-
ehen; p die Platform vor demselben, auf weiche die 
Prejeetiena-Apparate vorgeschoben werden; a,
die	beiden Stiegenhäuser, welche ans der Garderobe auf die Höhe des 
Amphitheaters heraufführen;
	1, 2, 3, 4 die 4 Treppen, welche zu den Sitzreihen herabführen; in, m, 
so, m Ventilation e-Kantie.

LACHEZ ntwicke1ten geometrischen Construetionsregeln durchgeführte
Anlage v \n amphitheatralisch aufsteigenden Sitzreihen.
	Den Achönen, hufeisenförmigen Raum unter den Sitzreihen be-
stimmte ich zur Garderobe, in welche das-Publikum zuerst eintritt, um
von da ans auf zwei besonders angebauten Wendeltreppen die Höhe
