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Der Kehlkopfspiegel.
Die in der ersten Auflage mitgetheilten pathologischen Beobachtungen, welche in ihrer aphoristischen Kürze und zufälligen Zusammenstellung das Bedürfnis« nach einer systematischen und umfassenden Bearbeitung jener Krankheiten, für welche die Einführung des Kehlkopfspiegels in seinen verschiedenen Anwendungen von epochemachender Bedeutung ist, recht fühlbar machen, zugleich aber auch die Möglichkeit einer solchen Bearbeitung erkennen lassen sollten, sind unverändert beibehalten und durch einen Anhang über Polypen und Epithelialwucherungen im Larynx so wie durch einige rhinoskopische Fälle IX. Abschn. § 2 vermehrt worden. Eine Zusammenstellung aller bisher vorliegenden wichtigeren Beobachtungen konnte um so weniger in meiner Absicht liegen, als sich mein Freund H. Dr. Semeledek der Lösung dieser Aufgabe in einer demnächst erscheinenden »Schrift : Die Laryngoskopie und ihre Verwerthung f. d. ärztl. Praxis. Wien, Braumüller, unterzog.
Für jene Leser, welche der Geschichte des Kehlkopfspiegels nicht genauer gefolgt sind, habe ich die bekannten Daten im 1. Abschn. » Historisches « z u s a m m e nge Stellt.
Schliesslich kann ich nur den Wunsch und die Hoffnung aussprechen, dass mein »Schriftchen in seiner neuen Form den in der Vorrede zur ersten Auflage bezeichneten Zweck zu fördern nicht minder beitragen möge, als früher in seiner alten.
Prag, im Februar ISflö.
Der V er fass er.