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Populäre physiologische Vorträge.
Bemerken Sie, wie das obere, den Vorkammern entsprechende Lichtbild einen kurzem Weg macht, und längere Zeit in Ruhe verharrt, als das untere Lichtbild, welches den Bewegungen der Kammer folgt. Bemerken Sie ferner, wie es das obere Lichtbild ist, welches nach
Fig. 6. Dient zur Erläuterung der Demonstration des Rhythmus der Herzbeweguug vermittelst
des Kardioskops.
Bei B erkennt man eine der Laterna-magica ähnliche Beleuchtungsvorrichtung, hei C das Kardioskop — letzteres unverhältnissmässig gross, und im strengen Profil gezeichnet, um die Stellung der Spiegel-chenund der Nadeln, die Korkplättchen auf den beiden Herzabschnitten, sowie den Gang der Lichtstrahlen deutlich sichtbar zu machen. Zur Vermehrung der Deutlichkeit sind überdies punktirte und ausgezogene Linien verwendet worden , und zwar die erstem für die Lichtstrahlen , das Spiegelchen und die Nadel, welche mit der Kammer in Beziehung stehen , die letztem für die gleichnamigen Objecte, die auf die Vorkammer Bezug haben. Endlich wurde auch noch die Kammer im Moment der Systole gezeichnet, um über die diastolisch-platten Vorkammern hinweg sichtbar zu werden.
T ist eine mit weissem Papier überzogene grosse Wandtafel, welche schräg aufgehängt, die mondscheibenartigen Lichtbilder in einer senkrechten Linie übereinander auffängt. Das obere entspricht, wie sich leicht verfolgen lässt, den Vorkammern, und nimmt augenblicklich seine höchste Stellung — die Ruhestellung für die Diastole ein; während das untere der Kammer entspricht und seine tiefste Stellung — die Stellung für das Maximum der systolischen Contraction einnimmt. —
jeder Ruhepause den Ablauf der Bewegungen von neuem beginnt und einleitet, und wie das untere Lichtbild sich erst dann zu bewegen anfängt, wenn das obere seinen Niedergang bereits vollendet hat und eben den Rückweg antritt. Ja, sieht es nicht fast aus, wie wenn das obere Lichtbild erst niederzucken müsste, um das untere zu erreichen, anzustossen und in Bewegung zu setzen ?