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Ueber die Hautnerven des Frosches.
physiologische Institut besitzt seit mehr als einem halben Jahre deren einige, welche noch immer brauchbar sind.
Ich komme zur Darstellung der Verbreitung der Nerven selbst.
Die für die Haut bestimmten Nervenbündel treten an verschiedenen Stellen zwischen den oberflächlichen Muskeln hervor und gelangen durch die erwähnten subcutanen Räume an die untere, dem Körper des Thieres zugewendete Fläche der Haut. Jedes Bündel besitzt eine eigene, ziemlich weite, mit Kernen versehene Scheide, welche oft sehr regelmässig abwechselnd von der einen und von der andern Seite eingeschnürt erscheint Fig. 4-, S) und von den Nerven ansehnlich weit abstehend, wenn sie durch den gelinden Druck des Deckgläschens etwas abgeplattet wird.
Schneidet man die Haut am Rücken oder an den Seiten der Länge nach entzwei und hebt mit der Pinzette den einen Schnittrand in die Höhe, so bemerkt man nebst den Platten der Mesodermen weisse, cylindrisehc Fädeh, welche sich zwischen den Muskeln und der abgehobenen Haut anspannen; — es sind dies jene Nervenbündel, welche frei die subcutanen Räume durchsetzen. Man überzeugt sich, dass die Nerven entweder eingeschlossen zwischen den Blättern der Mesodermen oder auf die eben erwähnte Weise ihren Bestimmungsort erreichen. Im Ganzen tindet jedoch kein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Arten des Verlaufs statt. In dem einen wie in dem andern Falle sind die Nervenbündel mit ihren Scheiden durch Bindegewebsfasern, aus denen die Mesodermen sowohl, als die cy,lindrischen Fäden hauptsächlich bestellen, umkleidet.
Die Blutgefässe der Haut nehmen denselben Weg wie die Nerven und sind meist von Pigmentzellen begleitet.
In Fig. 4 habe ich einen jener weissen cylindrischen Fäden, welcher zufällig weder Gcfässe noch Pigment führte, dargestellt. In der Mitte, umgeben von Bindegewebe Z , befindet sich das Nerv enbündel (/?). Die Scheide (S) ist zwischen je zwei Einschnürungen bauchig hervorgetrieben. Werden solche Präparate mit Essigsäure behandelt, so bemerkt man nach einiger Zeit nebst den gewöhnlichen Veränderungen in dem Bindegewebe, dass sich eine zarte fein granu-lirte, hie und da ein grösseres Körnchen führende Masse innerhalb der Scheide auf das Nervenbündel niederschlägt Fig. 4, i, das Körnchen Hei n). Ich habe diesen Vorgang auch an den feineren Nervenzweigen Fig. 5, Fig. 2, Fig. 7 bei i) beobachtet und glaube daher, dass nebst den Nerven noch eine gerinnbare Flüssigkeit innerhalb der Scheiden eingeschlossen sei. In den feineren Verzweigungen, welche ebenfalls innerhalb einer Fortsetzung der gemeinsamen Scheide verlaufen, wird