﻿Ueber die Hautnerven des Frosches.
Erklärung der Abbildungen.
Tafel 1.
Fig. 1. Schematische Darstellung eines senkrechten Durchschnittes der Froschhaut. E die Epidermis, a die jüngste Zellschicht — a\ aß, aß—«4 die älteste. V die Schicht der verfilzten Fasern, in welcher die kugeligen Körper der Hautdrüsen U eingebettet sind. /’ die Pigmentablageruug, von der die Färbung der Haut abhängt. C das Corium oder Derma. K eines jener Kanälchen, welche das Derma durchbohren. N, Nl durchschnittene Nervenbündel des Plexus profundus. G ein durchschnittenes Blutgefäss. p,pPigmentzellen. S der der Haut angehörende Theil des serösen Ueberzuges.
Fig. 2. Ein Stück des Plexus. A, Ti, C, C1, Cä Nervenbündel. Feine Primitivfaser, die aus dem Bündel A bis in das Bündel ß zu verfolgen ist; sie giebt vier Aeste (bei dl, dß, d* und dß) ab. /' eine andere Nervenfibrille, welche sich bei c tlieilt. Der Ast m legt sich später an ein Nervenbündel an. Die dunkeln Stellen bei d, d1, d-. . . d1 stellen die unteren Mündungen der Kanälchen des Corium vor, in welche die Nerven eindringen, um sich in der Schicht der verfilzten Fasern zu verthoilen. Mit S werden hier und in den folgenden Abbildungen die gemeinschaftlichen Nervenscheiden, mit K die au ihr befindlichen Kerne und mit i der geronnene Inhalt der Nervenscheide bezeichnet.
Tafel 2.
Fig. 3. Eine im Mesoderma isolirt verlaufende Nervenfaser N.
Fig. 4. Ein Nervenbündel II, welches frei durch den subcutanen Raum verläuft. Z ein Zellgewebsiiberzug.
Fig. 5. Nerventheilung in dem tiefen Plexus der Rückenhaut. Die Faser N tlieilt sich bei b in den Ast A und II. Der Ast A spaltet sich nochmals bei b1 in Zweige zweiter Ordnung.
Fig. ü. Boi II, II ist der Raum, den die Verzweigung eines Nervenbündels einnimmt, durch blosse Schattirung angedeutet. F eine Pigmentzelle.
Fig. 7. Boi b giebt die Primitivfibrille N ein dünnes Aestchen N1 ab, welches bald in ein Kanälchen des Derma eintritt (stark vorgrössert).
Fig. 8. Bei b und b' Theilung der Nerven. A, II, C, D die einzelnen Primitivfasern.
Fig. ü. Die Fibrille N tlieilt sich, nachdem sie das Bündel ß verlassen hat, bei b in die Aeste A, II'. Der Ast A legt sich nach kurzem Verlauf an ein grösseres Nervenbündel wieder an, der Ast ß1 tritt bei d in ein Kanälchen des Derma ein.