	lieber die Hautnerven des Frosches.	15


Erklärung der Abbildungen.



Tafel 1.
	Fig. 1. Schematische Darstellung eines senkrechten Durchschnittes der Frosch-
haut. B die Epidermis, a die jüngste Zcllschicht - at, «2, «i_«4 die älteste.
F die Schicht der verfilzten Fasern, in welcher die kugeligen Körper der 
Haut-
drüsen D eingebettet sind. P die Pigmentablagerung, von der die Färbung der
Haut abhängt. C das Corium oder Derma. K eines jener Kanälchen, welche das
Derma durchbohren. N, NI durchschnittene Nervenbündel des Plexus profundus.
C ein durehschnittenesBlutgefäss. p, p Pigmentzellen. S der der Haut 
angehörende
Theil des serösen Ueberzuges.
	Fig. 2. Ein Stück des Plexus. A, B, C, C', C2 Nervenbündel. F eine Priuiit&-
faser, die aus dein Bündel A bis in das Bündel B zu verfolgen ist; sie giebt 
vier
Aeste (bei a', di, d4 und d) ab. f eine andere Nervenfibrille, welche sieh 
bei c
theilt. Der Ast in legt sieh später an ein Nervenbündel an. Die dunkeln 
Stellen
bei a, at, a2. . . & stellen die unteren Mündungen der Knnälehen des Corium 
vor,
in welche die Nerven eindringen, um sieh in der Schicht der verfilzten 
Fasern zu
vertheileu. Mit S werden hier und in den folgenden Abbildungen die gemein-
schaftlichen Nervenscheiden, mit K die an ihr befindlichen Kerne und mit I 
der
geronnene Inhalt der Nervenscheide bezeichnet.

Tafel 2.
Fig. 3. Eine im Mesoderma isolirt verlaufende Nervenfaser N.
	Fig. 4. Ein Nervenbündel B, welches frei durch den snbentaneu Raum
verläuft. Z ein Zellgewebsüberzug.
Fig. 5. Nerventheilung in dem tiefen Plexus der Rückenhaut. Die Faser N
theilt sieh bei b in den Ast A und B. Der Ast A spaltet sich nochmals bei b' 
in
	1/4	Zweige zweiter Ordnung.
	Fig. 6. Bei B, B ist der Raum, den die Verzweigung eines Nervenbündels
einnimmt, durch blosse Schattirung angedeutet. P eine Pigmentzelle.
	Fig. 7. Bei b giebt die Primitivfibrille N ein dünnes Aestchen Ni ab, welches
bald in ein Kanälehen des Dernia eintritt (stark vergrössert).
'		Fig. 8. Bei b und b' Theilung der Nerven. A, B, C, D die einzelnen Primitiv-
fasern.
	Fig. 9. Die Fibrille 1V theilt sich, nachdem sie das Bündel B verlassen hat, 
bei
b in die Aeste A, B'. Der Ast A legt sich nach kurzem Verlauf an ein 
grösseres
Nervenbündel wieder an, der Ast B' tritt bei a in ein Kanälehen des Derma 
ein.
