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Ueber die Hautnerven des Frosches.
der flaschenförmigen Hautdrüsen (.0), deren Ausführungsgänge die Epidermis durchbohren und mit veränderlichen, gewöhnlich dreikantigen Mündungen an der Hautoberfläche enden, eingebettet.
Dort, wo sieh die Epidermis scharf gegen die verfilzten Fasern absetzt, sind jene Pigmentzellen, von denen die Färbung der Haut abhängt, in grosser Menge abgelagert (P). Die Epidermis selbst (E), welche sich als schützende Hülle Uber die ganze Oberfläche der Haut ausbreitet, besteht bekanntlich aus Zellen, die nach dem Alter und der Entwickelungsstufe in Schichten übereinander liegen : die jüngeren rundlichen und saftigen Zellen bilden die unteren («, «1, «2), die alten abgeplatteten und trockenen die oberen Schichten («:!, er1).
Da die Haut des Frosches grösstentheils nicht unmittelbar an den Körper des Thieres angewachsen, sondern nur an bestimmte Stellen durch dünne Membranen, welche, wie die Mesenterien, Blutgefässe und Nerven fuhren, und Mesodermen genannt werden können, befestigt ist : so entstehen beträchtliche, überall geschlossene, mit einem serösen Ueberzug ausgekleidete Räume unter der Haut, und es findet sieb deshalb als unterste Schicht der letzteren eben jener seröse Ueberzug (Fig. I, S). Die Mesodermen können mit demselben Rechte wie die Ligamente des Bauchfelles u. s. w. als Duplicaturen dieser serösen Auskleidungen betrachtet werden.
Näheres über die erwähnten subcutanen Räume findet man in : Ant. DugÈs’ : »Recherches sur l'Ostéologie el la Myoloyie des Ratraciens.« Paris 1835. p. 122, und Jos. Meyer’s: »Systema Amphibiorum lyinpha-ticum disquisitionibus novis examinatum.a 1815. p. 6.
Nun noch einige Worte über den Bau der Schwimmhäute. Sie entstehen durch die Verwachsung der brückenartig von einer Zehe zur andern überspringenden Sohlen- und Fussrückenhaut. Das Derma und die Schicht der verfilzten Fasern beider Häute sind auf eine unansehnliche Lage von Bindegewebsfasern reducirt; übrigens finden sich die oben beschriebenen Bestandtheile der Haut doppelt vor.
Dieses Structurverhältniss, so wie die Zu- oder Abnahme der Mächtigkeit des Derma’s und der Schicht der verfilzten Fasern, je nach der Hautregion, sind von einigem Einfluss auf die Art der Nerven-vertheilung.
Ich habe von dem Baue der Froschhaut nur so viel mitgetheilt, als zum Verständniss der Verbreitung der Nerven nothwendig schien. Ausführlicheres, namentlich über die Hautdrüsen, hat Asciiekson in Müller’s Archiv 1840, S. 15 veröffentlicht.
Was das peripherische Verhalten der Nerven betrifft, so herrscht hierüber noch viel Dunkelheit. Wohl hat Bubdach den Plexus der