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Ueber die Hautnerven des Frosches.
Zeugung, dass diese Verengerungen Idos zufällig, und zwar durch die Gerinnung des Nervenmarks entstekeii. Die Varicositäten der Hirnfasern sind etwas in gewisser Beziehung ganz Aelinliches. Es hält sie aber Niemand mehr für die normale Gestalt. Ueberdies habe ich einen Fall beobachtet, wo eine breite, doppelt contourirte Faser an zwei Stellen (Fig. 6 a, b) Einschnürung zeigte, ohne dass abgehende Aeste zu bemerken gewesen wären. Völlig unzweifelhaft wurde mir die Ansicht für die Nerven auf der Schwimmblase des Hechtes, welche untersucht in völlig frischem Zustande, wenn sie noch einfache Umrisse hesassen, an den Theilungsstellen durchaus keine Verengerungen wahrnehmen Hessen.
Je weiter die Zersetzung des Nervenmarks fortschreitet, welche durch verschiedene Reagenticn noch beschleunigt werden kann, desto tiefer werden die Einschnürungen und er erfolgt, namentlich hei den feinem Fasern, endlich eine völlige Trennung der Aestchen von der Stammfibrille. Dieser Vorgang entspricht dem Zerfallen der sogenannten sympathischen Fasern in längliche Körnchen nach der Einwirkung von Essigsäure.
Die Maschen des tiefen Plexus bestehen grösstentheils aus dickeren Bündeln, in denen die Nerven so dicht hei einander liegen, dass sie sich völlig decken; doch sind auch dünnere, aus wenigen Fasern zusammengesetzte Bündel nicht allzuselten, ja es kommt manchmal vor, dass einzelne Fasern, einen kürzeren Weg nehmend, mitten durch eine Masche ganz isolirt verlaufen (Fig. (5 N,N'). Die beiden letztgenannten Fälle eignen sich gut zur Beobachtung; aber im ersten Falle wird man nicht oft und dann gewöhnlich nur dort, wo die Maschenäste in einem Winkel zusammenstossen, und die Fasern in verschiedenen Bahnen auseinanderlaufen, Gelegenheit haben, eine deutliche Wahrnehmung zu machen. Dies ist nun der Grund, warum die Zahl der zu beobachtenden Theilungen in keinem Verhältniss zu der Ungeheuern Menge der Primitivfasern steht.
Doch unbeschadet dieses Missverhältnisses kann die Theilung der Priinitivfasern als ein allgemeingiltiges Gesetz für die Hautnerven des Frosches angesprochen werden ; denn man muss nicht vergessen. von welchem Gewicht hierbei eine sichere, unzweifelhafte Beobachtung und es sind deren gewiss keine geringe Anzahl gemacht worden sei, und in welcher Ausdehnung etwa Schlüsse per niduclionem angewendet werden dürfen.