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Verästelungen der Primitivfasern des Nervus acusticus.
Faser dar, welche sich bei a in drei Aeste spaltet, von denen der mittlere eine abermalige gablige Theilung zeigt.
An einem der untersuchten Labyrinthe allein habe ich im Ganzen acht Theilungen beobachtet. Der Durchmesser der Nervenfasern ist bedeutend, bis */m"' und darüber ; unter den Aesten massen mehrere 7/g25'" ■
lieber die Methode der Untersuchungen will ich noch folgendes bemerken.
Labyrinthe in ganz frischem Zustande, aus den noch lebenden Thieren herausgeschnitten, konnte ich nicht erhalten ; immer waren seit der Tödtung des Thieres mit Einschluss der zeitraubenden Präparation einige Stunden verflossen. Die feinsten Vertheilungen der Nerven fand ich dann schon allemal alterirt und unkenntlich ; die Contouren der letzten Enden entzogen sich — wie auch Wagen er (Handwörterbuch Bd. III, p. 389 bemerkt — oft plötzlich dem Blick. Die Theilungen der Primitivfasern hingegen konnten an passenden Stellen, wo die Nerven nicht zu dicht beisammen liegen, beobachtet werden.
Lässt man das Labyrinth einige Zeit in einer concentrirten Kochsalzlösung liegen, so hat dies — abgerechnet die Veränderung des Nervcnmarks — den Vortlieil, dass durch die Entfernung der auf-gelockerten inneren Epithelialschicht, welche sich abpinseln lässt, eine grössere Durchsichtigkeit, wenigstens eine Verringerung der die Nerven deckenden Elemente bewirkt werden kann.
Ich habe noch eine andere Art der Behandlung des Gegenstandes versucht, welche zwar keinen Aufschluss über die Art der Endigung der Hörnerven zu geben im Stande war, weil wegen der erfolgten Trübung der Membran des Labyrinths die Verzweigungen der Nerven zerfasert werden mussten und hierdurch aus ihrem natürlichen Zusammenhänge gebracht wurden, welche aber einerseits die Theilung der Nervcntibrillen auf die eclatanteste Weise bestätigte, andererseits ein für die Theilung der Nervenfibrillen überhaupt wichtiges Verhältniss mit grosser Sicherheit erkennen liess.
Diese Behandlungsart besteht darin, dass das Labyrinth längere Zeit in eine Subliinatsolution gelegt wird. Das Sublimat besitzt nämlich , wie Professor Purkinè entdeckt und mir vor geraumer Zeit mitgetheilt hat, die ausgezeichnete Eigenschaft erstens, den Axen-cylinder der Nervenfasern zu härten, und in einen consistentcn. elastischen Faden zu verwandeln, welcher einer, mit der Zerfaserung verbundenen Zerrung oder möglichen Zerreissung in gewissen Grenzen sehr gut widersteht1 : und zweitens, die Markscheide in ihrer chc-
1 lcli kann eine besonders auffallende Beobachtung an einem Stück des Rückenmarks des Störs, welches längere Zeit in Sublimat gelegen hatte, als einen