﻿Beiträge zur mikroskopischen Anatomie der menschlichen Zähne.
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Punkten, erstens längs der Grenze zwischen der Zahnsubstanz und dem Cement, und zweitens dort, wo die Schichten, in welchen die Zahnsubstanz abgelagert wird, an einander stossen. An beiden Fundorten sind die Interglobularräume im Wesentlichen ganz gleich; nur darin unterscheiden sie sich einigermaassen, dass die Kugeln, welche sie begrenzen, nicht gleich gross sind. Ich habe oben bemerkt, dass die Kugeln gegen die Peripherie der Zahnsubstanz an Durchmesser im Allgemeinen abnehmen. Daher müssen die Interglobularräume an der Grenze zwischen Zahnsubstanz und Cement von kleineren Kugeln begrenzt werden und überhaupt cet. par. kleiner sein, als jene, welche mehr gegen die Mitte der Zahnsubstanz Vorkommen. leb habe (Taf. 7:, Fig. 5 eine Abbildung von den Interglobularräumen an der Grenze zwischen der Zahnsubstanz und dem Gemente gegeben ; sie stellen sich als kleine, unregelmässig zackige Höhlen dar, welche deutlich durch das Auseinandertreten von kleinen bis 3/oon Wiener Linie im Durchmesser haltenden Kugeln der Grundsubstanz entstehen, und haben auf dem Durchschnitt einige Aehulichkeit mit verkümmerten Knochenkörperchen, für welche sie auch gehalten wurden. Sie bilden meist ein zusammenhängendes Stratum rings um die Zahnsubstanz herum und grenzen nach aussen an die oben erwähnte structurlose Lamelle, welche zwischen Cement und Zahnsubstanz eingeschaltet gefunden wird. Betrachtet man das Stratum dieser Interglobularräuine aut einem Flächenschlifif, so bemerkt man, dass sie öfter in bestimmten Absätzen dichter stehen, und erkennt diese Anhäufungen mit unbe-watfnetem Auge als quer um die Zahnsubstanz laufende, durch die dünne Cementlage durchschimmernde weisse Linien. Am ausgezeichnetsten sah ich die beschriebenen Interglobularräume an einem Präparat von einem leider nicht näher bestimmten Thierzahne, welches sich in der Sammlung der Würzburger mikroskopischen Anstalt befindet vgl. Taf. 7, Fig. 6 .
Was die grösseren Interglobularräume betrifft, so liegen dieselben, wie gesagt, meist in Gruppen beisammen, welche mit der Schichtung der Zahnsubstanz in Beziehung stellen.
Taf. (i Fig. 3 und Taf. 7 Fig. 4 habe ich einige abgebildet; doch sind es nicht von den grössten.
Man sieht (Fig. 3), wie die Zalmkanälchen von den Hohlräumen in ihrem Laufe unterbrochen werden. Die begrenzenden Kugeln, welche von den Zahnkanälchen von innen nach aussen quer durchbohrt werden, sind oft von sehr ungleicher Grösse —j*-pq>	im(l 311
bedeutender Anzahl vorhanden.