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Beitrüge zur mikroskopischen Anatomie der menschlichen Zähne.
dem Zahnbein zugewendete, und eine peripherische, frei zu Tage liegende Endfläche und die Seitenflächen, mit welchen sie sich gegenseitig berühren, unterscheiden. Die Summe der centralen Endflächen der Erismen bildet die innere, die Summe der peripherischen die äussere Oberfläche des Schmelzliberzugs. Von beiden Flächen muss, wie sich aus dem Vorhergehenden von selbst ergiebt, die erstere kleiner sein, als die letztere. Erwägt man die im Allgemeinen bekannte Structur des Schmelzes, so kann man dieses Verhältniss nur dann begreifen , wenn etwa die Zahl der peripherischen Enden der Prismen grösser ist, als die Zahl jener Enden, welche bis an die Zahnsubstanz stossen, oder wenn die peripherischen Enden einen bedeutenderen Dickedurchmesser und somit auch eine grössere Endfläche hätten, als die centralen, oder wenn die Prismen gegen die Zahnsubstanz hin dichter und inniger an einander lägen, als nach aussen u. s. w. Von den angeführten drei Möglichkeiten lässt sich nur die zweite an vielen Orten mit aller Bestimmtheit als factisch vorhanden nachweisen; es ergiebt nämlich eine directe Messung der Schmelzprismen wirklich ein mehr oder weniger auffallendes Dickerwerden derselben gegen das peripherische Ende hin. Unentschieden muss jedoch bleiben — wiewohl es nicht unwahrscheinlich ist —, ob auch noch eine Vermehrung der Prismen in den peripherischen Lagen des Schmelzes — etwa durch Theilung derselben, oder durch Einschaltung neuer Prismen, welche, zwischen die alten eingekeilt, nicht bis an die Zahnsubstanz, wohl aber bis zur äussern Schmelzoberfläche reichen — stattfindet. Ebenso ist ein Auseinandertreten der Prismen mit entsprechender Vermehrung der problematischen Zwischensuitstanz nach dem, was ich gesellen habe, nicht bestimmt nachzuweisen.
Was die Richtung der Schmelzprismen betrifft, so ist darüber im Allgemeinen Folgendes zu bemerken. Das peripherische Ende eines Prisma’s muss mit dem centralen Ende entweder in gleicher Höhe, d. h. in derselben Querschnittsebene der Krone liegen, oder in ungleicher Höhe, und dann entweder tiefer oder höher stehen, als jenes; das peripherische Ende muss ferner mit dem centralen Ende entweder in derselben Längsschnittsebene liegen, oder nicht. Durch Combination dieser Fälle erhalten wir a priori alle irgend möglichen Richtungen der Schmelzprismen. Dass diese gedachten Längs- und Querschnittsebenen, nach welchen wir die verschiedene Richtung der Schrnclz-prismen beurtheilen, auf einander senkrecht stehen, und dass die ersteren immer durch die ideale Längsaxe der Zahnkrone gehen müssen, brauche ich kaum zu erwähnen.
Horizontal und schräg nach aussen und abwärts verlaufende