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lieber das Orthoskop
genügende Menge Wasser vor einem der beiden Augen fixirt. Bei geneigter Stellung des Kopfes ist es wohl leichter, das Wasser um das Auge zusammenzuhalten, allein man hat dann eine weniger günstige Beleuchtung und weniger Bequemlichkeit und Freiheit im Beobachten.
Mein Apparat (vgl. die Erklärung der Abbildungen 1 und 2 ist eine Art Kästchen, und wird aus vier rechtwinklig zusammen stossenden Wänden gebildet, welche wasserdicht an einander gefügt sind. Die vordere und die äussere Wand sind aus reinem Glase, die untere und die innere aus Blech. Es Hessen sich auch diese beiden Wände aus Glas herstellen, allein ich zog es vor, undurchsichtige und geschwärzte Flächen daselbst anzuwenden, weil sich das Auge aus dieser dunklen Umgebung besser hervorhebt. Die freien hinteren Bänder der unteren und der inneren Wand sind so ausgeschnitten, dass sie unterhalb des Augenhöhlenrandes an die Wange und zwischen dem inneren Augenwinkel und der Nasenwurzel genau angedrückt werden können. Der hintere Tlieil der äusseren gläsernen Wand kommt flach auf die Schläfe zu liegen. Für jedes der beiden Augen gehört natürlich ein
a'; eigener Apparat, weil der Gesichts-// ausschnitt für die rechte Seite in ent-/ gegengesetzter Richtung gekrümmt sein muss, als jener für die linke. Hat man den Apparat, welcher an einem kleinen, an der unteren Fläche * der unteren blechernen Wand ange-lötlieten Ringe gefasst wird, gehörig angelegt, so befindet sich das Auge in einem oben offenen Kästchen gewissermaassen eingesperrt, und kann nun ganz unter Wasser gesetzt werden, da die Wände so weit hinaufreichen, dass das Niveau der Flüssigkeiten in gleicher Höhe mit dem oberen Augenhöhlenrande stehen kann. Um das Ausfliessen des Wassers, welches dann statt findet, wenn der Ausschnitt des Apparates für die Gesichtsbildung nicht genau passt, möglichst zu verhindern, lege ich längs der Linie, wo das Gesicht berührt wird, namentlich unter dem inneren Augenwinkel und an der Schläfe nach Bedarf kleinere oder grössere Ballen oder Würstchen von Baumwolle unter und drücke dann fest auf. Bisher habe ich den Apparat stets auf die beschriebene Weise angelegt und das Wasser zu fixiren gesucht. Es versteht sich aber von selbst,

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Fig. 1.