﻿Beschreibung und mikroskopische Untersuchungen von Mumien.
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hinten her durch die Dicke der Nackenmuskeln zwischen Atlas und Hinterhauptbein angelegt wurde. In diesem Falle war dann das Rückenmark so leicht zugänglich, dass es gewiss nebst dem Gehirn entfernt worden ist. Anders verhält es sich bei der Excérébration durch die Nase. Es könnte hier die Frage aufgeworfen werden, ob es möglich war, bei so ungünstiger Lage der Excerebrationsöffnung die Entfernung des entlegenen Rückenmarkes zu bewerkstelligen?
Zunächst möchte ich als Antwort darauf bemerken, dass es selbst schwer halten würde, die Entfernung des Gehirns, namentlich des versteckten Cerebellums, zu begreifen, wenn man sich vorstellen wollte, dass es die Balsamirer unternommen hätten mit dem gekrümmten Eisen, von welchem man bei den Schriftstellern liest, die unebenen Schädelgruben auszuräumen. Meiner Ansicht nach müssen die Balsamirer die Excérébration auf eine andere Weise ausgeführt haben, — nach einer Methode nämlich, welche sie auch bei der Entfernung der Eingeweide benützt haben, wenn keine Seitenöffnung in den Bauchwandungen angelegt worden war. Die angeregten Zweifel werden durch diese nahe liegende, bis jetzt, meines Wissens, noch nicht versuchte Erklärung auf die einfachste Art gelöst.
Schon Hekodot erzählt, dass die Balsamirer eine besondere Flüssigkeit besassen, welche, beim After eingespritzt, sämmtliche Eingeweide zerstört und herausgespült habe. Rouyee sagt hierüber a. a. O., S. 4S2 Folgendes: »Poor parvenir à faire sortir les intestins sans ouvrir le bas-ventre, selon Hérodote, on injectait du cedria par le fondement; et pour les pauvres, on se servait d\.ne liqueur composée, appelée suraïma, qui, au bout de quelques jours, entraînait les viscères. Comme on ne peut pas supposer que la résine du cèdre, qui n’est que balsamique, ait eu la propriété de dissoudre les intestins, non plus que cette prétendue liqueur purgative désignée dans le texte grec par le nom de suraïma, il est beaucoup plus naturel de croire que ces injections étaient composées d’une solution de natrvrn rendue caustique , qui dissolvait les viscères ; et qu'après avoir fait sortir les matières contenues dans les intestins, les embaumeurs remplissaient le ventre de cedria ou d’une autre résiné liquide, qui se desséchait avec le corpse.
Mir erscheint es nunmehr als wahrscheinlich, dass bei der Excerebration dasselbe Verfahren befolgt wurde, um die versteckten Nerven-massen aufzulösen und herauszuschwemmen. Wenn man bedenkt, wie unzugänglich die Vertiefungen der Schädelbasis von der Nase aus sind wie klein die Oeffnuug selbst war und wie sorgfältig jede Zerstörung der äusseren Nase vermieden worden ist, so wird man diese Vermuthung sehr plausibel finden. Jenes.eiserne Instrument mag zur