﻿lieber den Stiel der Vorticellen.
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gewonnen, wie die int Stiele etwa vorhandenen elektrischen Ströme bei der Erklärung des Zusammenschneilens mit zu verwerthen sind. Prag, den 20. Januar 1853.
Nachschrift. In Ehrexberg’s grossem Atlas finden sich einige Darstellungen von Vorticellen, welche, wenn ihnen keine Täuschung zu Grunde liegt, alle Beachtung verdienen. In der einen Zeichnung (Taf. XXVI, Fig. V z) ist der zusammengeschnellte Stiel, statt in der Heliko'icle, im Zickzack gebogen: in der andern (Taf. XXVI, Fig. I und Y ß) läuft der sogenannte Muskel in Gestalt einer Wellenlinie in dem schraubenförmigen Stiele herunter. Ich habe Aelmliches in der Natur nie gesehen und erinnere mich auch nicht, bei Anderen irgend etwas der Art beschrieben gelesen zu haben. Sollten solche Stiele wirklich Vorkommen, was ich jedoch bezweifle, so möchte ihr Mechanismus von jenem der gewöhnlichen Stiele ziemlich verschieden sein. Die wellig gebogene, schlaffe Contour des Fadens während der Zusammenrollung des Stieles würde fast geradezu gegen die contractile Natur des sogenannten Muskels sprechen, und man wäre auf eine rein dynamische Erklärung gewiesen. Der im Zickzack, statt in der Heliko'ide gebogene Stiel könnte vielleicht noch durch eine blos streckenweise Zusammenziehung des contractilen Fadens erklärt werden, wenn der Verlauf desselben zugleich in entsprechender Weise abweichend gefunden würde. Für jetzt sind beide Darstellungen sehr räthselhaft und verdächtig.
Erklärung der Abbildungen.
Fig. a und b auf Tafel 10.
Fig. «. Stellt eine Vorticelle vor, welche durch Behandlung mit Sublimat getödtet worden ist. Der Körper ist kugelig zusammengezogen. Der Stiel bildet eine enggewundene Heliko’ide, an deren innerem Rande der contractile Faden herunterläuft. Am untersten Ende des Stieles ist der contractile Faden zerstört, der elastische Faden hat sich daher ausgestreckt.
Fig. b. Halbschematische Darstellung eines Stückes des Stieles von Carclie-sium. Es ist eine dreifache dexiotrope und paradrome Heliko’ide. Man unterscheidet den elastischen, den contractilen und den granulirten Faden. Letzterer liegt zwischen den beiden ersteren. Der innere Rand der Heliko’ide ist quergerunzelt. Die Runzeln gehören dem elastischen, und nicht wie Einige glaubten, dem contractilen Faden an.