﻿lieber den Gewichtsverlust der Thiere nach dem Tode.
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den Hals des Trägers, er zieht die Beine an, u. s. w. Durch die bewusst oder unbewusst angenommene Attitüde wird das Gewicht auf mehrere Punkte vertheilt und erscheint dem Träger geringer, erträglicher. Es hängt von der Art, wie die Last gefasst wird, zum grossen Tlieil die Beurtheilung ihrer Grösse ah, da der Kraftaufwand je nach dem Angriffspunkte ein sehr verschiedener ist, ohne dass sich dabei das Gewicht des Gegenstandes ändern würde. —Der Lebende hilft also auf die angedeutete Art dem Träger ; er kann sich »leicht machen«, wie man zu sagen pflegt — der Leichnam hingegen fällt haltungslos zusammen oder streckt seine Glieder starr und steif ton sich und wird daher meist unter sehr ungünstigen mechanischen Momenten gehoben und getragen werden müssen.
Nehmen wir nebst diesem mechanischen Grunde für einzelne Fälle noch einen psychologischen, die Scheu vor dem Leichname, hinzu, so dürfte die Entstehung jenes Vorurtheiles genügend gerechtfertigt und gedeutet sein.
Da der Tod nicht schwerer, sondern in der That leichter macht, so muss die Formulirung der im Volke gemachten Erfahrungen insoweit berichtiget werden, als es nun heisst, dass die Leichname nicht schwerer, sondern nur s c li w e r e r z u t r a g e n sind, als Lebende.