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lieber das Wesen und die Entstehung der Thomas’schen Körper.
in eingedickten Obstsäften u. s. w. hervorzubringen. Ich gebrauche dabei den Fliegenrüssel einfach wie ein Petschaft. Hiernach kann nun kein Zweifel mehr obwalten Uber die Richtigkeit meiner Deutung, welche überdies zur Erklärung sämmtlicher von Thomas beobachteten Erscheinungen völlig ausreicht. Dieser Umstand muss übrigens zugleich als eine Ehrenrettung für Hrn. Thomas angesehen werden, indem sich seine Angaben, als auf genauen Beobachtungen beruhend, erweisen. Man begreift nämlich, nach der von mir gegebenen Aufklärung, was Thomas eigentlich gemeint, und wie richtig er beobachtet hat, wenn er sagt: »die schildförmigen Körper lägen auf oder vielmehr in der Oberfläche der Linsen, und hätten eine verschwindende Dicke«. Ferner erklärt es sich nun von selbst wie es kommen konnte, dass in einigen Fällen »3 bis 4 solcher schildförmigen Körper über einander lagen, und warum eine regelmässige Vertheilung derselben auf den Oberflächen der Linsen nicht vorhanden wäre «. Ferner versteht man, wie die an einer Linse in grösserer Menge aufgetrocknete Substanz des Glaskörpers »eine feingegliederte faserige Structur, gleichsam als wäre sie nur aus nicht mehr zu sondernden Fasern der schildförmigen Körper entstanden«, zeigen konnte.
Ich schliesse diese Mittheilung in der festen Ueberzeugung, dass es einem Sachverständigen wohl eben so wenig in den Sinn kommen wird, meiner Deutung der TnOMAs’schen Körper zu misstrauen, als Hrn. Dr. C. Thomas, als Forscher und Beobachter, etwa geringer zu schätzen, weil er nicht auch wie ich, zufällig einen Fliege u r ü s s e 1 vor der Veröffentlichung seiner Beobachtungen untersucht hatte.