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lieber das Wesen und die Entstehung der von Dr. Thomas an getrockneten Dorschlinsen beobachteten schildförmigen Körper.
[Prager Vierteljahrschrift ISöö. Bd. XLIV. S. 176.]
Dr. C. Thomas aus Königsberg schloss bekanntlich seine interessanten »Beiträge zur Kenntniss der Structur der Krystalllinse in den Augen der Wirbelthiere« (Prager Vierteljschr. Bd.XLI mit der beiläufigen Beschreibung eigentümlicher schildförmiger Körper, welche er an etwa 10, mit etwas Glaskörper bedeckten, im Sonnenlichte schnell getrockneten Dorschlinsen in verschiedener Anzahl »auf o d e r vielmehr in der Oberfläche« derselben entdeckt hatte. Diese rätselhaften Körper wTaren von verschwindender Dicke, einer Länge von 0,3 und einer Breite von 0,2 Linien, und zeigten eine überaus zierliche, regelmässige Zeichnung, welche ähnlich einer an der Spitze gespaltenen Federfahne aus einer Doppelreihe doppelt gezahnter Fasern bestand vergl. a. a. O. Taf. IV. Fig. 1 . Bei stärkerer Vergrösserung zeigten sich die Zwischenräume zwischen den einzelnen Fasern auch noch mit dicht an einander gereihten Zahnreihen besetzt. »Da in einigen Fällen drei, selbst vier dieser schildförmigen Körper über einander lagen, so konnten sie keinem oberflächlichen Trock-nungsprocess ihren Ursprung verdanken, und da sie auf 9 von den 10 darauf untersuchten Linsen sich befanden, so konnten sie eben so wenig für die Resultate eines pathologischen Processes gelten. Eine regelmässige Verteilung dieser Körper auf den Oberflächen der Linsen war nicht vorhanden. Bei einer dieser Linsen war eine grössere Quantität des Glaskörpers zu einer wellenförmig gerunzelten Schicht auf-getrocknet. In den so gebildeten Runzeln konnten einzelne dieser Körper deutlich verfolgt werden ; noch interessanter aber war es, dass
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