﻿Ueber die Wirkung punktförmiger Diaphragmen auf das Sehen.
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erstein die Verkleinerung des Retinabildcliens im zweiten Falle auf einen möglichst hohen Grad bringen, so muss man, abgesehen von dem schon oben erwähnten Verhältnisse, zwischen der Entfernung des Accommodationspunktes und des Objectes noch die Stellung des durchbohrten Kartenblattes reguliren. Eine genauere Betrachtung der gegebenen Constructionen (Fig. 3, 4 und 5), wird zu der Einsicht führen, dass die Oeffmmg des Kartenblattes an dem Punkte stehen muss, wo sich die Strahlen a c und b d kreuzen, wenn in beiden Fällen der grösste Werth erreicht werden soll, denn diese Strahlen sind es, welche den gewünschten grössten und kleinsten Umriss des Retinabildchens verzeichnen. Das Experiment bestätigt meine Angabe. Nähert man das durchbohrte Kartenblatt so weit als möglich der Cornea, so kann man sicher sein, dass das Löchelchen nicht an dem von mir bezeiclmeten Platze, dem Durchkreuzungspunkte der Strahlen « c und b d stellt, und es zeigt der Versuch, dass die Vergrösserung im ersten, die Verkleinerung im zweiten Falle bei weitem nicht so bedeutend ausfällt, als wenn das Kartenblatt etwas von der Cornea abgerückt wird. Dies gilt besonders für den zweiten Fall, da der angegebene Durchkreuzungspunkt für Strahlen, die von entfernten Objecten kommen, viel weiter vom Auge abliegt als für Strahlen, die nahe Objecte aussenden.
Die Ungenauigkeit des Verfahrens, welches wir oben zur Bestimmung der beiden Accommodationslinien Nr. XVII brauchten, leuchtet aus dem über die Verkleinerung der Netzhautbildchen Gesagten von selbst ein.
Wie die geringe Grösse der Oeffnung der Pupille diese Versuche stören kann, ergiebt sich leicht aus der Betrachtung der mitgetheilten Constructionen.
Die Beschattung des Auges durch das Kartenblatt ist der Erweiterung der Pupille und dem Gelingen der Versuche förderlich.
Zusatz.
a Ich habe oben die Beobachtung mitgetheilt, dass, wenn man durch ein feines Löchelchen entfernte Gegenstände fixirt und dabei für die Nähe accommodirt, dieselben auffallend kleiner werden und zugleich in der Dimension der Tiefe deutlich zurückweichen ; dann aber wieder grösser werdend hervortreten, wenn man für die Ferne accommodirt.
Die Bedingungen des Kleinerwerdens der entfernten Gegenstände durch die Accommodation für die Nähe glaube ich in obiger Abhandlung erschöpfend erörtert zu haben und weiss daher in dieser Bezieh-