﻿lieber die Wirkung punktförmiger Diaphragmen auf das Sehen.
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Zurückweichen des Gegenstandes ; und dass die Entfernung des D i a p h r a g in a ’ s vom Auge die gleiche Folge hat, wie das Accom-uio dir en für die Ferne — nämlich die Näherung des Gegenstandes.
Untersuchen wir nun sofort die Umstände, welche durch das Verschieben des Kartenhlattes gesetzt werden, ob es wesentlich dieselben sind, welche unser Urtheil hei der Veränderung des Accommoda-tionszustandes bestimmen. Durch das Entfernen des Kartenhlattes vom Auge wird das sich vergrössernde Bild des Gegenstandes zu gleicher Zeit lichtschwächer und undeutlicher, d. h. die Zerstreuungskreise nehmen an Grösse zu. Zufolge der Abnahme der Lichtstärke sollte uns zwar der Gegenstand zurückzuweichen scheinen; die Vergrösserung der Zerstreuungskreise Lei einem diesseits des Accommodationspunktes gelegenen Gegenstände bestimmt uns aber zur entgegengesetzten Auffassung, und da dieses letztere Moment hier das bedeutendere ist, so überwindet es das erstere und wir beurtheilen die scheinbare Bewegung des Gegenstandes in seinem Sinne — als Näherung.
Schieben wir das Kartenblatt zurück, wodurch es dem Auge genähert wird, so treten die entgegengesetzten Veränderungen an dem sich etwas verkleinernden Bilde ein — es wird lie lit stärker und deutlicher, d. h. seine Zerstreuungskreise nehmen an Grösse ab — und die scheinbare Bewegung muss in ihr Gegentheil Umschlägen, der Gegenstand scheint zurückzu weich en.
Aus welchem Grunde und in welcher Art das Verschieben des Diaphragmas im ersten Falle eine Vergrösserung, im zweiten eine Verkleinerung der Zerstreuungskreise setzt, ersieht man leicht durch die genauere Betrachtung von Fig. 1 und 2 Tafel 14 . Dass mit der Vergrösserung der Zerstreuungskreise eine Verminderung der Lichtstärke gesetzt wird, lehrt der Augenschein — und versteht sich wohl auch von selbst.
Vergleichen wir jetzt die unser Urtheil über die Dimension der Tiefe bestimmenden Umstände, welche einerseits die Veränderung des Accommodationszustandes bei feststehendem Diaphragma, andererseits die Verschiebung des Diaphragma’» bei feststehender Accommodation zur Folge hat, so werden wir finden, dass diese Umstände für beide Fälle wesentlich dieselben sind, mit dem einzigen Unterschiede, dass bei der Verschiebung des Diaphragma’s der schädliche Einfluss, welchen die willkürliche Veränderung des Accommodationszustandes ausübt vgl. oben subb wegfällt, wodurch es sich denn, abgesehen von der verschiedenen Grösse der hier und dort gesetzten Veränderungen.
Czermak, Schriften.	i<-