242 	Ueber die Wirkung punktfUrmiger Diaphragmen auf das Sehen.

auch zum Theil erklrt, warum die scheinbare Entfernung und Nhe-
rung des Gegenstandes bei Verschiebung des Diaphragma's ungleich
auffallender und betrchtlicher ist, als bei willkrlicher Vernderung
des Acconimodationszustandes.
	d) Liegt der Gegenstand, wie in dem sub a) betrachteten Falle,
weit j ens cit s des Accommodationspunktes, so sieht man von der
Verschiebung des Diaphragma's gar keinen Erfolg, whrend, wie be-
reits sub a) errtert wurde, die Vernderung des Accommodations-
zustandes eine sei! auffallende scheinbare Bewegung der Gegenstnde
bedingt. Dass die Verschiebung des Diaphragma's hier line Wirkung
hervorbringt, scheint mir wesentlich darin zu liegen, dass die von fer-
nen Gegenstnden kommenden Strahlen z u wenig diver g iren, als
dass durch den verschiedenen Standpunkt des Diaphragma's eile
wahrnehmbar e Vergrsserung oder Verkleinerung der Zerstreuungs-
kreise, wie wir eine solche fr mehr diver g iren d auffallende Strah-
len in Fig. 1 und 2 (Taf. 14) nachgewiesen haben, bedingt werden
knnte. - Das Ausbleiben der Erscheinung unter diesen Umstnden
liefert uns zugleich einen weiteren Beweis, dass die scheinbare Bewe-
gung der Obj ecte in der Dimension der Tiefe wesentlich von den an-
gegebenen Momenten und nicht etwa lediglich von dem Grssenwechsel
der Gesichtswinkel, unter welchen das Object und das Lchelchen des
Kartenblattes erscheinen, abhngt.
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