IJeber den Zusammenhang zwischen der Convergenz der Augenaxen etc. 267

b ahnen zur Erklrung dieser eigeuthumlich verknpften Bewegungen
annehmen mssen. Versuchen wir, eingehend auf die WAGNER'sche
Hypothese, uns eine bestimmte Vorstellung darber zu bilden, so
werden wir hinsichtlich der sub a betrachteten willkrlichen Er-
r e gun gen eine anastomotische Verbindung der multipolaren Gang-
lienz eilen im Kerne des N. oculomotorius, welche die Ursprungsfasern des
M. reetus internus abgeben, mit anderen Ganglienzellen, aus denen der
Accommodationsapparat, welcher die Adaption fr die Nhe besorgt,
seine Bewegungsnerven erhlt - und ferner eine anastomotische Ver-
bindung der Ganglienzellen des Centralorgans fr die Accommoda-
tionsbewegungen, welche die Adaption fr die Ferne vermitteln, mit
anderen Ganglienzellen, von weichen die Fasern fr den M. rectus
externus und die anderen Auswrtsroller der Augen entspringen, an-
nehmen mssen.
	Hinsichtlich der sub  errterten willkrlichen Impulse,
welche in Folge vielfltiger Uebung die Centra der beiden Functionen
innerhalb gewisser Grenzen isolirt erregen knnen, werden wir mit
WAGNER die Annahme zahlreicher anastomotiseher Verbindungen
zwischen den die einzelnen Muskeln (gewisse Augen- und Accoinmo-
dationsmuskein beherrschenden multipolaren Ganglienzeilen  machen.
Durch die Annahme mehr oder weniger zahlreicher Anastomosen zwi-
schen den Ganglienzellen wrde also nach WAGS-ER'S Vorstellungen zu
erklren sein, warum die Uebertragung eines willkrlichen Impulses
von einem Centrum auf das andere, in dem ersten Falle (sub a), bei
weniger Anastomosen, schwerer, als im zweiten Falle (sub ),
bei zahlreicherer anastomotischer Verbindung, verhindert werden
knnen. Vielleicht erscheint es Manchem plausibler die Annahme um-
zukehren und den innigeren Verband durch mehr, den lsbareren Ver-
band hingegen durch weniger Anastomosen zu erklren. Hier hat die
Phantasie noch ganz freien Spielraum.
	Was endlich die sub ' betrachteten isolirten Erregungen der
Centra der beiden Functionen durch unwillkrliche, justine-
t iv e Impulse betrifft, so mchte man, wie mir scheint, beinahe zur
Statuirung excitirender Fasern geneigt sein, deren peripherische
Enden entweder in die Retina oder in den Theil des Sensoriums, in
welchem die Gesichtsvorstellungen zu Stande kommen, und deren
centrale Enden in gewisse Ganglienzelien der beiden Centra zu ver-
legen wren.
	Dass die isolirte Thtigkeit der Centra der beiden Functionen in
Folge der instinctiven und der willkrlichen Impulse nur
innerhalb gewisser Grenzen, d. h. nur bis zu einer limitirten
