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Beiträge zur Physiologie des Tastsinnes.
Erklärung der Abbildungen.
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Tafel 14—18.
Fig. 1 und2. Diese beiden Constructionen erläutern, warum die Zerstreuungskreise, welche ein in der vorderen Focalebene /•' oder diesseits dieser Focal-ebene, in der Verlängerung der Sehaxc liegender leuchtender Punkt c auf die Retina wirft, an Grösse zun eh men, wenn das Diaphragma von dem für die Ferne accommodirten Auge entfernt wird D , dagegen abnehmen, wenn das Diaphragma dem Auge näher steht (DDieses Verhältnis gilt jedoch nur für c und die in bestimmtem Umkreise um die Sehaxc gelegenen Leuchtpunkte.
Fig. 3 ist bereits im Texte weitläufig besprochen.
Fig. 4 versinnlicht, wie sich beim Stereoskopiren und zwar beim Stereoskopi-ren mit einem Wheatstone sehen Spiegelstereoskop der Convergenzwinkel der Augenaxe in grösserem Verhältnisse ändert, als der Accommodationszustand der Augen, mn und no sind die unter einem rechten Winkel zusammenstossenden Planspiegel; op und mg sind die die stereoskopischen Bilder ABC und A'B'C') tragenden Seitenwände des Stereoskops. A"It"C" und	geben die schein-
bare Lage der Spiegelbilder an. Wird der Punkt li" und B'" fixirt, so schneiden sich die Sehaxen unter dem grösseren Winkel x, werden die Punkte A" und A'" oder C" und C" fixirt, so schneiden sich die Sehaxen unter dem kleineren Winkel ;/, während die Augen l und H in beiden Fällen für die Entfernung der Ebene A"'C" accommodirt bleiben.
Fig. 3, if und 7 sind von Cramer entlehnt und stellen die Projection eines gläsernen Cylinders dar. In Fig. 5 sind alle Linien von gleicher Stärke, in Fig. 0 ist der rechte b , in Fig. 7 der linke a Kreis lichtschwächer gezeichnet. Fig. 5 erscheint am natürlichsten als plane Zeichnung, während in Fig. 6 bei unbefangener Betrachtung der linke, in Fig. 7 der rechte Kreis als der nähere imponirt.
Fig. b stellt einen kleinen Apparat vor, welcher zur Beobachtung der Farbenmischung in Einem Auge dient. An dem Stiele [S> ist eine achteckige Platte befestigt, die in ihrer Mitte eine qucrovale Oeffnung hat; sie ist so: —. — . — skizzirt. An dieser Platte sind zwei um A und B drehbare Scheiben angebracht, welche an ihrer Peripherie je ein leeres o und sechs 1—(>. mit farbigen Gläschen gedeckte Oeifnungen tragen. DD ist eine messingene Klemme, welche bei a durch ein Schräubchen von hinten her in der abgebildeten Lage befestigt wird und in dem ringförmigen Raume zwischen ihren beiden Blättern, die wieder durch das Schräubchen b zusammengepresst werden, ein Stück Zinnfolie trägt, in welches ein ScHEixEu sches Doppelloch in der Weise eingestochen ist, dass je nach der Stellung der Scheiben A und B Licht von beliebiger Farbe hindurch geht.
Fig. !> ist das Spectrum, welches durch das eben beschriebene Instrument gesehen wird, wenn vor das linke Loch das blaue Gläschen 5;, vor das rechte aber die leere Oeffnung o gestellt ist. Das weisse Licht erscheint dann in der Contrastfarbe zu dem angewendeten Blau. Das im Interferenzfeld vorhandene Doppelbild einer diesseits des Accommodationspunktes gehaltenen Nadel ist auch gefärbt, das linke gelblich, das rechte blau.