﻿Beiträge zur Physiologie des Tastsinnes.
304
Chez le foetus le nombre est déjà si (jrund, qu’il paraît, qu'au moins dans le nerf median,'le nombre est complet, tandis que celui trouve pour le nerf crural n’est pas beaucoup au dessous de la moyenne, et surpasse même en un cas celui trouvé pour un des adultes. A la vérité, je n’ai pu tenir compte ici du neurilème, comme je l’ai déjà indiqué, mais la quantité en était si petite, qu’elle ne saurait influer beaucoup sur le résultat. On peut donc admettre, qu’à la fin die quatrième mois le nombre des tubes nerveux est à-peu-près complet, ce qui n’a lieu pour aucun des éléments, qui constHuent les autres tissus examinés, et semble fournir une preuve nouvelle de la haute importance du tissu nerveux, pour faire parvenir les autres tissus à leur plein développement «.
a) Der Mensch besitzt also als Erwachsener dieselbe absolute Menge von peripherischen Ncrvcnfibrillcn. welche er als Kind besessen hat. Dieser Satz gilt mit Sicherheit für die cerebrospinalen Nerven — somit auch für die Tastnerven der Haut; denn obgleich IIauting’s genaue Messungen sich nur auf den /V. medianus und A'. crurtdis beziehen, so hat man doch nicht, den geringsten (Irund, die Allgemeingiltigkeit dieses Satzes für sämmtliche peripherische Nerven des cerebrospinalen Systems zu bezweifeln. Von den Nerven des sympathischen Systems haben wir hier nicht zu handeln.
b Die quadratische Ausdehnung der Haut, in welcher die Tastnerven ihre peripherisch e End Verbreitung haben, ist bei Erwachsenen ungleich grösser, als hei Kindern. EinSatz, dessen Dichtigkeit, wohl von selbst cinlcuchtet und nicht erst durch Messungen bewiesen zu werden braucht. Diese beiden Prämissen sub a und sub b führen nun zu dem Schlüsse, dass bei Kindern die relative Menge der Tastnervenfasern im Allgemeinen grösser sein müsse, alsbei Erwachsenen. Unter der relativen Menge der Tastnervenfasern haben wir bekanntlich jene Anzahl von Fasern zu verstehen. welche sich auf einer als Maasscinheit angenommenen Fläche, z. B. auf einer Quadratlinie verbreiten. Bei Kindern kommen also auf eine Quadratlinie Haut mehr Fibrillen, als bei Erwachsenen.
Die von einer elementaren Nervenfaser versorgte Hanttläche hat E. H. Weber bekanntlich einen Ein p findungskreis genannt. Demnach kann man im Allgemeinen behaupten, dass Kinder auf einem gleich grossen IIautstticke mehr und kleinere Empfindungskreise als Erwachsene besitzen werden. Da nun nach Weber's bekannten Untersuchungen über den Tastsinn, die Feinheit, des liaumsinncs der Haut mit dem Durchmesser der