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Beiträge zur Physiologie des Tastsinnes.
gefundenen Werthen des kleinsten Abstandes der Zirkelspitzen aus, so zwar, dass meine Tabellen eine leichte und vollständige Vergleichung mit Weber's Tabelle zulassen, wenngleich ich nach Wiener Linien gemessen habe, Weber aber nach Pariser Linien. Denn da nach Hannover’s »Tableau micrométrique« 1 P. L. — 1,027643 W. L. ist, kann die Verschiedenheit der Maasse ohne das geringste Bedenken vernachlässigt werden. Die zweite Tabelle enthält die Vcrhältniss-zahlcn, welche man bei einer Vergleichung der Feinheitsgrade des iîaumsinncs je zweier verschiedener Hautstellen bekommt. Es ist eine sogenannte »table à double entrée«. Die verschiedenen Hautstellen sind, wie in der ersten Tabelle ersichtlich ist, der Kürze wegen mit Buchstaben bezeichnet. Will man z. B. erfahren, wie viel Mal stumpfer der Kaumsinn auf dem unteren Theile der Stirne entwickelt ist als auf der Nasenspitze, so hat man nur auf der ersten Tabelle die beiden Buchstaben zu suchen, welche die zu vergleichenden Hautstcllen bezeichnen, und auf der zweiten Tabelle in der schrägen und wagerechten Buchstabenreihe wieder aufzufinden, um sogleich die gesuchte Verhältnisszahl zu erhalten.
Die Verhältnisszahlen sind so berechnet, dass sich die Buchstaben der schrägen Keihc — oder vielmehr die Feinheit des Kaumsinnes der durch dieselben bczeichnctcn Ilautstellen— zu jenen der wagerechten Reihe verhalten wie 1 : x. Der Kürze halber ist die Zahl J überall wcggclasscn. In jedem Viereck der zweiten Tabelle finden sich r> mit den Buchstaben W, II, E, B und F bczciclmete Verhältnisszahlen. Die mit W bczciclmete Zahl bezieht sich auf die erste Columne der ersten Tabelle, welche am Kopfe auch den Buchstaben W trägt und Weber’s Messungsresultate für einen Erwachsenen enthält.
Die mit 11, E, B und F bezcichneten Zahlen gelten für die von mir untersuchten vier Knaben. Auf der ersten Tabelle finden sieh auch vier mit diesen Buchstaben bczciehncte Columnen, welche die directe» Messungsrcsultatc, aus welchen jene Verhältnisszahlen berechnet wurden, enthalten.
Durch diese Anordnung glaube ich meinen Tabellen einen möglichst hohen Grad von Uebcrsichtliehkeit und Brauchbarkeit gegeben zu haben. Schliesslich halte ich cs nicht für überflüssig, die untersuchten vier Knaben mit ihren Namen zu nennen und ihr Alter, ihre Grösse und den Namen und Charakter ihrer Väter anzugeben, weil das Alter und die Grösse der Individuen für die Untersuchung von Bedeutung ist und die übrigen Angaben zur Herstellung der Identität der Person unentbehrlich sind, wenn nach einer Reihe von Jahren dieselben Individuen einer wiederholten Untersuchung, welche von