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u. s. w. zusammengesetzt, so würde es eine Consequenz der Ansicht von Weber sein, dass nicht nur die gleichzeitige Berührung der Punkte n und (I als eine Empfindung wahrgenonnnen würde, sondern die Empfindung würde auch dieselbe bleiben müssen, ob wir nun mit einer einzigen Zirkelspitze d oder « berühren. Wenn wir daher die Zirkelspitze nach manchfaehen Richtungen auf der Haut herumführen, ohne doch die Grenzen dieses Empfindungskreises zu verlassen, so könnten wir dadurch keine Wahrnehmung einer Bewegung erhalten, sondern Alles würde sich verhalten, als würde beständig derselbe P u n k t erregt.«
Hieraus ist aber im besten Falle offenbar nichts weiter zu schliessen, als dass die festen und wahren Empfindungskreise eben einen kleineren Durchmesser haben müssen, als jene Bezirke, innerhalb welcher gleichzeitige Eindrücke zu einer räumlich untrennbaren Wahrnehmung verschmelzen, nicht aber etwa, dass ü ber ha u p t keine festen Empfindungskreise existiren.
Denn mit dem wahren Begriff eines festen Empfindungskreiscs ist es gar nicht unvereinbar, dass Empfindungen, die durch Erregung der zu einem Emj finduugskreise gehörigen sensiblen Punkte entstehen . qualitativ verschieden seien und von der ^eele in inten-si v e r Weise aus einander gehalten und unterschieden werden könnten. Die Ununterscheidbarkeit der innerhalb eines Empfindungskreises erzielbaren Empfindungen bezieht sich nämlich lediglich auf ihre räumlichen Beziehungen, und so ist es denn so lange kein Widerspruch, dass wir es erlernen, eine ruhende Berührung von einer bewegten Berührung selbst innerhalb eines wahren Empfindungskreises wohl zu unterscheiden, so lange, sage ich, als dies nicht durch Wahrnehmung der Verschiedenheit irgend welcher räumlichen Beziehungen geschieht und wir nicht zugleich etwa eine Vorstellung von der Richtung dieser Bewegung bekommen.
Dass cs aber wirklich Bezirke in der Haut gibt, innerhalb welcher durch eine leise Berührung mit einem in bestimmter Richtung bewegten Körper — wenn sie ohne alle H a u t v e r s c h i e b u n g erfolgt — die Vorstellung einer Bewegung ohne angeb bare Richtung erweckt werden kann, ist eine Tkatsache. ■)
1 So fühlt man z. B. auch sehr deutlich, dass ein Haar irgend eines unterstützten Kürpertheiles leise bewegt und hin und her gebogen wird, ohne eine Ahnung davon zu haben, in welcher Ri ch tung dies geschieht. Beiläufig mache ich darauf noch aufmerksam, dass unser Wahrnehmungsvermögen, unter allen rä n m liehen Beziehungen, für die Rieh tung bewegter Eindrücke am schärfsten (an manchen Orten sogar fast unbegrenzt zu sein scheint, indem wir dieselbe