﻿Weitere Beiträge zur Physiologie des Tastsinnes.
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der Delmuug' wieder auf, so werden dieselben, wie der Versuch lehrt, entweder gar nicht mehr, oder doch durch einen geringeren Zwischenraum getrennt, wahrgenommen.
Auch diese Erfahrung erklärt sich noch fast gleich gut nach beiden Hypothesen; nach Meissner, indem sich die relative Zahl der sensiblen Punkte, in Folge der Dehnung, dennaassen verringert hat. dass die Zirkelspitzen nun nicht mehr die erforderliche Anzahl von je » a « sensiblen Punkten erregen können; nach meiner Auffassung, indem die Zirkelspitzen, in Folge der ein- oder allseitigen Vergrös-serung des Durchmessers der festen Empfindungskreise, sensible Punkte treffen, welche Empfindungskreisen augeltören, die um weniger Durchmesserweiten von einander entfernt liegen als jene Emptiudungskreise, welchen die vor der Dehnung erregten Punkte angeliörten.
Der Versuch lehrt aber weiter, dass, wenn man unter den angeführten Umständen den Abstand der beiden Zirkelspitzen um ein Bestimmtes, das ein gewisses Minimum überschreiten muss, ver-grössert. d i e s e 1 b e r ä u m 1 i c h e Unterscheidung der Eindrücke, wie vor der Dehnung der Haut, auch wieder eintritt. trotz der Zerstreuung der sensiblen Punkte und trotz der durch die Spannung etwas veränderten Färbung der Tastempfindung.
Dieses leicht zu constatirende Factum lässt sich . wie mir scheint, nur dureli die Annahme »fester« Empfindungskreise in der Haut auf ungezwungene Weise erklären, indem es daun von selbst einleuchtet, wie durch die Vergrösserung des Abstandes der Zirkelspitzen von einander wieder die Berührung jener Empfindungskreise, zwischen denen die erforderliche Anzahl unberührter Baumelemente liegt und mithin die frühere räumliche Trennung der Eindrücke ermöglicht wird ; während man nach Meissner s Hypothese durchaus nicht begreift, was das Auseinanderrücken der Zirkelspitzen nützen soll und kann, da ja die Zirkelspitzen bei der durch die Hautausdehnung gesetzten Zerstreuung der sensiblen Punkte, trotz der Vergrösserung ihres gegenseitigen Abstandes, doch niemals wieder, wie vor der Dehnung, die erforderlichen »«« sensiblen Punkte zu erregen im Stande sein werden, man möchte denn der Annahme der festen Empfindungskreise, nach welcher Alles so einfach sich deuten lässt, die Ausflucht vorzuziehen geneigt sein. dass unter den durch die Dehnung eintretenden Verhältnissen e n t w eder eine geringere Anzahl von sensiblen Punkten als »«« schon hinreichend sei, »um einen als physiologische Einheit fnnctionircuden Irradiationskreis zu bilden«. o d e r die Zirkelspitzen sich mit grösseren Irradiationskreisen umgeben würden, durch welche