﻿Dor Kehlkopfspiegel
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vmd neueren Versuche über die «Inspection des Cavum pharyngo-nasale und der Nasenhöhle vermittelst kleiner Spiegelchen« und nannte meine neue l'ntersuchungsmethode : »Rli inoskopie«.
Nun begann man auch mit rhinoskopischen Studien sich zu beschäftigen und meine Angaben wurden von verschiedenen Seiten durch Semeledek . Voltolim. Lewix. Gebhardt . Störk u. A.) bestätigt und erweitert.
Im Februar 1860 hatte ich Gelegenheit die erste pathologische rhiuoskopische Beobachtung zu machen Wiener med. Wochenschrift Nr. 17. I860, und seither ist es namentlich den erfolgreichen Bemühungen meines Freundes Sejieledek gelungen eine Reihe von einschlägigen pathologischen Beobachtungen zusammen zu bringen, (s. Seme-ledek's Brochure über Rhinoskopie. Leipzig. Engelmann 1862 .
In jenem ersten Artikel vom 27. März 1S5S wies ich fernerdarauf hin. dass das Auge durch den Kehlkopfspiegel »zum sicheren Führer der Hand« werden könne.
Auch in dieser Beziehung bin ich nicht bei der blossen Idee stehen geblieben, sondern es ist mir bekanntlich schon im Februar 1859 gelungen die praktische Ausführbarkeit derselben beim Sondiren und Kauterisiren des kranken Kehlkopfs wirklich darzutlmn. Ich habe wiederholt und ausdrücklich betont, dass hiermit ein neues, weites Feld
—	»die locale Behandlung unter B ei h ü 1 fe des 8p i ege 1 s«
—	gewonnen wurde und dass sich die Führung der Hand durch das Äuge überall da verwertlien lasse, wo es sich um Operationen oder die locale Anwendung von Medieamenten in den betreffenden Regionen handelt.
Die ersten Anfänge, welche ich auch in dieser Richtung gemacht habe, sind nicht vereinzelt geblieben, ja sie haben durch die neueren Fortschritte auf diesem Gebiet bis zu der auch schon von mir vorgeschlagenen operativen Entfernung von Kehlkopfpolypen »von oben« d. h. ohne blutige Eröffnung der Luftwege s. die erste Auflage 8. 97) wirklich geführt, und es ist mir daher, begreiflicher Weise eine grosse Geuugtlmung daraufhinweisen zu können, dass alle die, vor mir von N i em a nd e m gehegten, »allzu sanguinischen« Erwartungen gerechtfertigt wurden, zu welchen ich mich bereits durch die Resultate meiner ersten Kehlkopfspiegel versuche angeregt und berechtigt fühlte, und welche ich in jenem ersten Artikel vom 27. März 1858 öffentlich und eindringlich aussprach — trotzdem oder eigentlich weil mir die Thatsache keineswegs unbekannt war. dass man alle ähnlichen früheren V e r s u che i m m e r w i e d e r e u t m u t h i g t. u u d o h n e