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Der Kehl kopfspîegel.
dirigirt zu werden. Um den Mundstiel bequem zwischen den Zähnen festhalten zu können ist es vortheilhaft die Holzplatte keilförmig zuhobeln zu lassen, so dass sich dieselbe gegen ihr hinteres Ende hin beträchtlich verjüngt.
Wer die durchbohrten Beleuchtungsspiegel durchs Ophthalmosko-piren zu handhaben gelernt hat, wird keine Schwierigkeiten finden eine oder die andere dieser Vorrichtungen zu benutzen. Für Kurzsichtige empfiehlt sich die Beleuchtungsbrille von Se.meleder. da in die leere Fassung gleich das passende Augenglas eingesetzt werden kann.
Ich selbst gebe jedoch meinem Mundstiel — vorausgesetzt es ist Alles möglichst leicht gearbeitet, schon aus dem Grunde den Vorzug, weil der Beleuchtungsspiegel mit dieser einfachsten und compendiö-sesten Vorrichtung am sichersten einzustellen und zu fixiren ist. wenn die Zähne fest gegen einander gedrückt und die Schräubchen an der Bohrung des Knöpfchens und an der Spiegelaxe gehörig angezogen werden.
Ist der Spiegel auf die eine oder die andere Art vor den Augen fixirt, so lässt sich die Beleuchtung durch kleine Bewegungen mit dem Kopfe vollkommen beherrschen.
Um eine möglichst intensive Beleuchtung zu bezwecken, muss man die Spitze oder die derselben nahen Theile des reflectirten Strahlenkegels auf die zu untersuchenden Gebilde zu bringen suchen, was durch die entsprechende Entfernung des Spiegels von der Lichtquelle und vom Kehlkopfspiegel, die man sehr bald finden lernt, erreicht wird. Die Reflexionsgesetze an concaven Spiegelflächen lehrt jedes Compendium der Physik.
Arbeitet man mit concentrirtem Sonnenlicht, so muss man selbstverständlich darauf achten, dass man die Mundtheile des zu Beobachtenden mit dem Focus nicht verbrenne.
Türck hat einige Monate später, als er nach meinem Vorgänge auch zur künstlichen Beleuchtung griff, die sogenannten »Schusterkugeln« zur Herstellung einer künstlichen Beleuchtung in Anwendung gezogen 1. c. Nr. 11. Storr 1. c. Nr. 19), er ist aber endlich doch zu meiner Beleuchtungsmethode mit den dem RuETEsehen Augenspiegel nachgebildeten Concav-Spiegeln zurückgekommen und beschrieb l. c. Nr. 20) einen »der oberen Extremität des Menschen nach gebildeten« Spiegelhalter, welcher an einem mit Blei ausgegossenen Dreifuss oder an einer Stuhllehne befestigt wird. Moura-Boi -rouillgu wendet statt der Hohlspiegel zur Concentration der Lichtstrahlen,, die schon früher von Störk versuchten. aber mit Recht als