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Der Kehlkopfspiegel.
rcflectirt wird. Die punktirte Linie gibt beispielsweise den geknickten Gang eines Bildstraldes und der Schlichtung des Beobachters an, dessen Auge sich hinter der centralen Oeffnung des Augenspiegels befindet.
Auf diese Weise gelang es mir die Region des Conus dastims, die untere Fläche der wahren Stimmbänder (und ihre Bewegungen), die hintere Innenwand des Kehlkopfs, die untere oder hintere Fläche der Epiglottis (von dem Insertionspunkte bis zum freien oberen Rande so wie die Vorderfläche der Arytaenoidknorpel am lebenden Menschen zu sehen und Lichtstrahlen von unten durch den Kehlkopf und den Pharynx bis auf das Velum hinauf zu werfen s. unten Fall 3).
Um das sich Beschlagen des Spiegelchens zu verhüten, wird dasselbe in gewohnter Weise erwärmt oder, wie ich angab, mit einer sehr dünnen g 1 e i c h m ä s s i g e n Schicht von Gummi — oder Zuckerwasser bestrichen, welche die Deutlichkeit der Bilder fast gar nicht beeinträchtigt und die Trübung durch präcipitirten Wasserdampf dauernd und vollständig hindert. Je näher sich das Auge an dem eingeführten Spiegelclien befindet, desto grösser wird natürlich das auf einmal übersehbare Gesichtsfeld.
Statt der gefensterten Cantile kann man sich mit Vortheil eines kleinen dem zweiblätterigen Ohrenspiegel nachgebildeten Dilatato-riums für den Wundkanal bedienen.
V.
Rhinoskopie.
Ich habe schon 1858 in meiner ersten Notiz über den Kehlkopfspiegel (1. e. Nr. 1 und Nr. 2 darauf hingewiesen, dass das Princip, welches der laryngoskopischen Untersuchungsmethode zu Grunde liegt, auch zur Inspection der »hinteren Fläche des weichen Gaumens«, des »oberen Theiles der Rachenhöhle » (Cavum phnryngo-namle), der »Choa-nen« und der »Mündungen der Tuben« wird benutzt werden können.
Die Erwägung der bekannten anatomischen Verhältnisse der vor und hinter den Clioanen gelegenen Höhlen zum Cavum bucco-pharifn-(jeum, so wie einige vorläufige Versuche an mir selbst hatten mir schon damals die Feberzeugung von der Möglichkeit der Inspection dieser