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Der Kehlkopfspiegel.
vorläufigen Versuchen durch Hrn. Meclianikus W. Hauck in Wien im Mai 1858 unfertigen liess. Ich führe denselben, obschon ich ihn später auch an Anderen erfolgreich anwendete hier nur desshalb auf, weil dies der erste Versuch war obige Idee zu realisiren.
Fig. t-4. A stellt den Apparat (v or der Einführung) mit gedecktem Spiegelclien (,s) vor ; B nach der Einführung, wenn der verschiebbare Ring mit der verticalen Platte, vermittelst des am Ende umgeho-genen Drahtes zurückgezogen ist. Die 2 parallelen punktirten Linien gehen den Gang der Lichtstrahlen an.
Im Sommer 1859 publicirte ich 1. c. Nr. 17 die Resultate meiner älteren und neueren Versuche über die Inspection der Nasenhöhle durch die Choanen und das Cnviun pkarynyo-näsuie mit den Tubenmündungen und empfahl den ärztlichen Collegen angelegentlich die Anwendung und 'Ausbildung dieser thatsäehlich möglichen Explorationsmethode.
Ich habe nicht versäumt diese wiederholte Empfehlung durch rhinoskopische Demonstrationen zu unterstützen.
Am 29. Juli 1859 demonstrirte ich in Rest einer Anzahl Collegen den Herren Dr. Dr. Bôkai, Hirschler, Kaufmann, Koi.i.ki;.. Lum-niczer und Markusovszky) die oben genannten Theile und das hintere Ende einer durch die Nase in die Tuba eingeführten Sonde an einem Individuum, welches ein von Natur der Länge nach gespaltenes Velum hatte.
Im Herbst 1859 habe ich zuerst in Leipzig ' ), dann in Berlin und
1 Ilofrath Prof. Kuete schreibt mir:
»Hochgeehrter Freund !
Ihrer Aufforderung gemäss bezeuge ich Ihnen sehr gern, dass Sie mir am 15. September 1859 in Gegenwart mehrerer Collegen nicht nur Ihre läryngoskopisehen Instrumente, sondern mit denselben auch Ihren Larynx und Ihr Ca vu m plni-ryngo-nasale mit den Mündungen d e r En stach' se h on Tuben auf dais deutlichste gezeigt haben. Dabei autorisire ich Sie auch von diesem meinem Zeugnisse jeden beliebigen Gebrauch zu machen.
Leipzig, den 29. Nov. 1861.
Ihr ergebenster Ruete».