﻿Der Kehlkopfspiegel.
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endlich in Breslau neben dem laryngoskopischen stets auch mein rhi-noskopisches Verfahren demoustrirt.
Diese Bemühungen blieben niclit erfolglos. Mein Freund Dr. Se-meeedeb in Wien war der Erste, welcher sich nacli meinem Vorgänge mit erfolgreichen rhinoskopischen Studien befasste. Der Zweite, welcher mit anerkennenswerthem Eifer der Rhinoskopie oblag, war Herr Dr. Voetoi.ini, den ich bei meinem Besuche in Breslau kennen gelernt und zur ernstlichen Beschäftigung mit der Rhinoskopie aufgefordert hatte.
Seit dem Erscheinen der ersten Auflage dieser Schrift und der Veröffentlichung des ersten pathologischen Falles, in welchem von der Rhinoskopie eine praktische Anwendung gemacht wurde (s. meine Mittheilung in der Wiener med. Wochenschrift Nr. 17, I860., haben sich mehrere Bearbeiter dieses neuen Gebietes gefunden (unter denen ich Herrn Türck als Neophyten und wegen seiner ingeniösen Eang-nnd Halteapparate für die Uvula und den weichen Gaumen besonders hervorheben muss).
Audi hat sich bereits allmählich eine kleine rhinoskopische Literatur gebildet, auf deren umfassendste Schrift, Dr. Skmeleoer’s «Die Rhinoskopie« mit Farbendrucktafeln. Leipzig, Engelmann 1862, um so eindringlicher aufmerksam zu machen ist, als trotz aller Bemühungen die Rhinoskopie, wegen der dem Anfänger unübersteiglieh scheinenden Schwierigkeiten, im Ganzen bisher weit weniger Verbreitung gefunden hat, als die Laryngoskopie.
Bei dem realen Nutzen, welchen meine Explorationsmethode a priori und nach den bisherigen Erfahrungen in vielen Fällen von Erkrankung der dem Blicke neu erschlossenen Körperregion hinsichtlich der Diagnose und m annick fach en Operationen und localen Application von Heilmitteln verspricht, ist übrigens die allgemeinere Verbreitung und Anwendung derselben nur eine Frage der Zeit, da sich der wahre Fortschritt endlich stets Bahn bricht.
Zum Schluss noch das Ende meines Artikels in Nr. 17, I860 der Wiener med. Wochenschrift: »Hinsichtlich der Untersuchung der Nasenhöhle durch die äusseren Nasenlöcher, welche der Rhinoskopie einen zweiten Weg darbieten, will ich hier schliesslich noch eines Instruments erwähnen, welches sich mein Freund Dr. Markusovszky in Rest vor einigen Jahren nach eigener Angabe anfertigen liess, und welches um so mehr v erdient in weiteren Kreisen bekannt und überall angewendet zu werden, als meines Wissens nichts Sehnliches allgemci n Eingang gefunden hat.
Das Instrument hat den Zweck , das Nasenloch zu dilatiren und