﻿Ber Kehlkopfspiegel.
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leichter, als auch die äusseren Nasenlöcher der bequemen Einführung von Instrumenten offen stehen.
Ich habe gleich bei dem ersten pathologischen rhiuoskopischen Falle eine auf diese Weise bewerkstelligte Sondirung von Wulstungen in der Umgebung der Tubenmündung vorgenommen (s. unten Bhino-skopisehe Fälle, und Semeleder hat einen ganzen Paragraph seiner oben citirten Brochttre dem Katheterismus der Bestach sehen Tuba unter Beihilfe des Spiegels gewidmet.
VII.
Yerwertlnmg der Photographie für Laryngoskopie und
Ehinoskopie.
In der Sitzung der math. nat. Klasse der k. Akademie der Wissenschaften zu Wien vom 7. November 1861 machte ich folgende Mittheilung : » Bei der grossen Schärfe. Lichtstärke und Flächenausdehnung der Bilder des Kehlkopfes, wie ich sie seit ISÖ8 vermittelst meines bekannten Selbstbeobachtungsapparates zu demonstrireu vermochte, war es ganz natürlich. dass ich längst auf die Idee gekommen bin. dieselben photographisch tixiren zu lassen.
Ich habe bereits in der ersten Auflage meiner Brochttre über den Kehlkopfspiegel S. 24 mitgetheilt. dass der Photograph Simoxyi in Pest. mit welchem ich die Ausführung meiner Idee besprach. es t on seinem Standpunkte aus für möglich erklärte, die ihm gezeigten Kehlkopfspiegelbilder zu photographiren.
Im August und September I860, während meines zweiten vorjährigen Aufenthaltes in Paris. halte ich aber die ersten derartigen Versuche im Vereine mit dem ausgezeichneten naturhistorischen Zeichner und Photographen H. Lackerbauer wirklich angestellt.
Wir verwendeten natürlich Sonnenheleuchtung und einen meiner Kehlkopfspiegel, welchen ich mir eigens zu diesem Zwecke in der kolossalen Grösse von 38 Millim. Höhe und Breite durch Mathieu in Paris hatte anfertigen lassen.
Wir erhielten in der That unverkennbare photographische Bildspuren vom Kehlkopf, aliein während die tönende Stimmritze, die Stimmbänder und die Yentr. Morgagni recht hübsch gekommen waren, hatte sich von der Epiglottis, den Arytaemidknorpeln und den ary-