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Der Kehlkopfspiegel.
hanges zwischen Accommodation und Convergenzwinkel der Sehaxen und kann mir durch grosse Uebung und Anstrengung oder durch eine künstliche Correction der Accommodation vermittelst passender Zer-streuungs- oder Sammellinsen überwunden werden 1 ).
Das Stereoskopiren mit dem Mikrostereoskop ist nun einfach jener specielle Fall dieses freien stereoskopischen Sehens mit künstlicher, optischer Correction., hei welchem der Durchkreuzungspunkt der Sehaxen weit hinter der 'knapp vor den Augen befindlichen; Bildebene liegt. während die Augen ohne ihren Accommodationszustaud ändern zu müssen, durch die Vorgesetzten Loupen die in unmittelbarster Nähe befindlichen winzig kleinen Bilder deutlich und stark vergrössert wahrnehmen.
Die Vergrüsserung der stereoskopischen Ansicht erscheint übrigens um so bedeutender, je kleiner der Convergenzwinkel der Augenaxen wird, unter welchem die Combination der Einzelbilder stattfindet. «
VIII.
Physiologische Beobachtungen.
Dieser Abschnitt, enthält meine im April 1S5S 1. c. Nr. 4 publi-cirten autolaryngoskopischen Untersuchungen2. und Abbildungen (Taf. 23 durch welche Garcia’s Angaben im Allgemeinen bestätigt und erweitert wurden. Namentlich :
1.	Das auffallend weite Offenstehen der Glottis heim ruhigen Athnien :
2.	Die überraschend freien und raschen Bewegungen der Arytae-noid-Knorpel. wenn die Glottis zum Tönen verengt oder zum Athmen geöffnet werden soll :
3.	Die Verschiedenheit der Stellung des Kehldeckels und seines Abstandes von den Arytaencid-Knorpeln hei den verschiedenen Vo-calen. hei sonoren Brust- und hei den Falsetttönen, und
1	Vgl. Paxum : Physiologische Untersuchungen über das Sehen mit zwei Augen. Kiel 1S5S, S. 2.
2	Den § IV derselben über »die sogenannten Kehlkopflaute. (gutturales verae,« habe ich hier wegen der geringen praktischen Bedeutung dieses Gegenstandes bis auf einige Bemerkungen über die Flüsterstimme 's. unten § 3; weggelassen.
jDiese weggelassenen Stellen wurden hier wieder eingesetzt. Anm. d. Herausgebers.