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Der Kehlkopfspiegel,
dem concaven oberen Rande der Epiglottis und der Pharynxwand sieht man noch weiter in die Tiefe. «
» Man erblickt einen queren röthlichen Sehleimhautwulst, der nach hinten innig an die Pharynxwand angedrückt ist, nach beiden Seiten etwas anschwillt und, ehe er unter den Seitenrändern der Epiglottis verschwindet, je ein mehr oder weniger deutliches Knötchen zeigt. «
»Dieser Schleimhautwulst ist nichts anderes als der .Rand jener Schleimhautfalte, welche sich zwischen den auseinandergelegten Ary-taenoid-Knorpeln ausspannt. Die beiden Knötchen entsprechen den Santoi;ini sclicn Knorpeln [Capitula SantJ.«
»Dort wo der hintere Contour dieser Schleimhautfalte mit der Pharynxwand zusammenstösst, ist der Eingang in den Oesophagus zu suchen, dessen Lumen also, so lange kein fremder Körper eindringt, Kuli ist. «
»Der vordere Contour dieser Schleimhautfalte ist nach vornconcav und begrenzt mit dem höher liegenden nach hinten concaven oberen Epiglottisrand einen schmalen querelliptischen Spalt, durch welchen man, wenn die Beleuchtung ausreicht, in den Larynx und bis auf die vordere Trachealwand hinabsicht. Ist die Beleuchtung nicht ausreichend oder die Beleuchtungsrichtung nicht entsprechend, bleibt der querelliptische Spalt natürlich ganz dunkel. Taf. 23, Fig. 1 .«
»Um einen weniger beengten Einblick in das Innere des Kehlkopfes und der Trachea zu gewinnen, muss man den Kehldeckel von der hinteren Pharynxwand abheben. Dies geschieht unwillkürlich, wenn man einigemal tt, e oder % gesprochen hat, oder aber dem Zungengrund ohne weiteres die passende Stellung gibt. Ein vollkommenes / kann man übrigens selbstverständlich gar nicht hervorbringen. da sonst der Zungenrücken so hoch emporsteigen müsste, dass er den Kehlkopfspiegel verdecken würde. Aber man kann doch die Intention haben ein i zu sprechen, ohne der Zunge zu erlauben emporzusteigen — und dies genügt für den fraglichen Zweck. Für ein tiefes « ändert mein Kehldeckel seine Stellung nicht. Taf. 23, Fig. 2 gibt das Bild, welches der Kehlkopfspiegel zeigt, nachdem mir die Hebung des Kehldeckels auf diese angegebene Art gelungen ist. «
» Dieses Lagerungsverhältniss entspricht dem Zustande des ruhigen Athmens und unterscheidet sich wenig von dem in Fig. 1 dargestellten. Der halbmondförmige Raum hinter dem Zungengrunde ist grösser als früher ; der Radius des Pharynx ist etwas kleiner geworden : der Kehldeckel erscheint mehr aufgerichtet und berührt nicht mehr die hintere Rachenwand. Die Glottis steht weit offen und man übersieht ein ziemliches Stück der vorderen Trachealwand. Nach aussen von den. den