﻿Dor Kehlkopfspiegel.
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— zwar nicht ich. als demoüstrirender Selbstbeobachter, wohl aber Herr l)r. Elfinger, als Zuschauer, dessen Auge durch die centrale Oeffnung im Beleuchtungsspiegel blickte, — »bei concentrirter Sonnenbeleuchtung längs der vorderen Trachealwand, an welcher die Knorpelhalbringe, wie schon Garcia angibt, deutlich durchschinnnern, mehrere Male bis auf die Theilungsstelle der Trachea und in die Anfänge der Bronchien herab (vergl. Fig. 7, bä—bs) sehen konnte1).«
2. »Mechanismus des Larynxverschlusses« fl. c. S. 570;.
»Ehe ich meine einschlägigen directen Beobachtungen mittbeilen kann, muss ich an ein schon Santorini wohlbekanntes, in der neueren Zeit aber unrichtig oder doch ungenügend dargestelltes anatomisches Verhältnis» erinnern, auf welches ich selbst erst durch Selbstbeobachtung mit dem GARCiA’scheu Spiegel zufällig aufmerksam geworden bin. «
»Ich habe schon oben angeführt, dass bei mir am unteren Tlieil der hinteren Fläche der genügend aufgerichteten Epiglottis ein stark prominirender, rOtblich gefärbter Wulst gesehen werden kann, der unmittelbar über der Insertion der Stimmbänder entspringend die vordersten Enden der Stimmbänder verdeckt und dieselben bei den allerhöchsten schrillen Schreien, welche ich überhaupt liervorzustossen im Stande bin, auch zu berühren scheint (wodurch natürlich wie auf dem Griffbrett der Saiteninstrumente vermittelst des Fingers eine mechanische Verkürzung des schwingenden Theiles der Stimmbänder gesetzt werden müsste2 .
»Dieser vorspringende Wulst der Epiglottis ist nun nicht etwa eine Eigenthümlichkeit meines Stimmorgans. sondern findet sich bekanntlich , wie ich mich« an den meisten laryngoskopisch und anatomisch untersuchten Kehlköpfen »überzeugte. überall mehr oder weniger
1	Auch Herrn Prof. Brücke habe ich damals in Wien und später den Herrn Bouvier, Desormeaux u. A. in Paris, Herrn Prof. Bochdalek in Prag, Herrn Dr. Gibb u. A. in London, diese Kegionen an mir selbst demonstrirt.
2	Diese beiläufig ausgesprochene Vermuthung hat später ungerechtfertigter Weise zu dem argen Missverständniss Veranlassung gegeben, als ob ich den oberen oder falschen Stimmbändern auch eine Bolle bei der Stimmerzeugung zugeschrieben hätte; dieselbe bezog sich jedoch natürlich nur auf die Verkürzung des »schwingenden Theiles« der wahren Stimmbänder. An schwingende Theile oder stimmerzeugende Schwingungen der falschen oder Taschenbünder habe ich hierbei nicht entfernt gedacht, habe ich doch deren Vorhandensein und Bedeutung hei der normalen Stimmbildung gleich Eingangs in Uebereinstimmung mit Jon. Müller und GarciA ausdrücklich geleugnet! (s. S. 546).