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Der Kehlkopfspiegel.
wie ich sie Fig. 3 und 8 ahbildeu liess, während beim rauhen, heiseren Hauch überdies noch die »Enge« der Fissura oder des Ostii laryngis hinzukommt, welches dauu aus drei rechtwinklig zusammenstossenden Spalten besteht, aus zweien horizontalen, zwischen der unteren Fläche des Kehldeckels, und den oberen Stimmbändern so wie dem oberen Rande der die Arytaenoidknorpel einschliessenden Schleimhautfalte, und einer mittleren verticalen zwischen den Innenrändern der Arytaenoidknorpel.
2. Das A in.
Verschliesse ich die dreispaltige Fissura laryngis durch Aufeinanderdrücken ihrer Ränder vgl. Fig. 10), und treibe ich die Luft kräftig gegen dieselbe an, so entsteht ein harter eigentümlich gequetschter Ton, indem namentlich die Ränder der verticalen Spalte ganz ebenso wie sonst die Ränder der verengten wahren Stimmritze in deutlich sichtbare tönende Schwingungen gerathen.
Es entsteht für diesen eigentümlichen Ton also gewissermaassen eine besondere Stimmritze zwischen den aneinander gedrückten Rändern der Fissura laryngea.
Ich habe wiederholt beobachtet, dass während die Santori x lisch en Höcker fest und unbeweglich aneinanderschlossen, der untere Theil des interarytaenoiden Spaltes die Luft in raschen Pulsationen hervorbrechen liess, was ich allemal an dem Zittern der Reffexlichter auf der feuchten Schleimhaut und zuweilen an dem Auftreiben von Luftblasen im zähen Schleim deutlich erkannte. Auch durch die beiden horizontalen Spalten kann die Luft tönend hervorgetrieben werden.
Der unter solchen Umständen erzeugte Ton ist nichts anderes als das vielbesprochene arabische Ain, wie ich es durch Herrn Hassax aus Cairo kennen gelernt hatte.
Die physiologischen Bedingungen für die Hervorbringung des Eigenthümlichen dieses Kehllautes dürften hiermit — so weit sie der directen Beobachtung zugänglich sind — als wesentlich ermittelt betrachtet werden.
In der That bringt das von mir Beobachtete das viele Maassgebende und Richtige der vereinzelten Angaben eines Wallix, Purkyxi: und Brücke in einen erfreulichen Zusammenhang und zu einem befriedigenden Abschluss.
Zunächst gibt Wallix , der wohl als eine der ersten Auctoritäten hinsichtlich der Aussprache des Arabischen betrachtet werden muss, an: dass, wenn man zum arabischen 11ha. dem heiseren Hauche. die »Stimme tönen lässt, das Ain hervorgebracht wird.