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Der Kehlkopfspiegel.
Sprachlaute aufgestellt habe, da sie doch in ihrem gegenseitigen Verhältnis» eine unverkennbare Analogie mit den übrigen Consonanten zeigen. Brücke rechtfertigt diese absichtliche Unterlassung dadurch, dass er diese Analogie in der That nur für eine oberflächliche erklärt, indem die Laute, welche er in seinem System als einfache Consonanten aufgeführt habe, im Vergleich mit den Kehlkopfgeräuschen als zusammengesetzt zu betrachten seien, weil die eigentlichen Consonanten-zeichen nicht nur den Zustand der Mundtheile, die den Consonanten bilden, sondern ausserdem noch den Zustand der Stimmritze, ob dieselbe zum Tönen verengt sei oder weit geöffnet, anzeigen, während die Zeichen für die Kehlkopflaute nur den Zustand des Kehlkopfes bestimmen (a. a. O. 8. 100 oder 630'.
IX.
Pathologische Beobachtungen.
1. Laryngoskopische Fälle.
Hier folgen meine schon in der ungarischen medicinischen Wochenschrift »Orvosi Hetilap« vom 20. Februar 1859 u. f. und dann 1. c. No. 12 und No. 15; deutsch publicirten 7 Fälle, nebst einer Auswahl später beobachteter pathologischer Befunde im Larynx. — Der Wiederabdruck dieser 7 Fälle dürfte gerechtfertigt erscheinen, da sie zum Theil an und für sich interessant sind, und da sie, abgesehen von dem von Dr. Skmeleder (1. c. No. 5) und von den beiden von Störk (1. c. No. 8) mitgetheilten Fällen doch die erste Reihe bildeten, durch welche die Leistungsfähigkeit der LiSTOx-GARCiA’schen Methode für medicinische Zwecke öffentlich und bleibend dargethan wurde.
Erster Fall.
Zur Untersuchung desselben wurde ich im December 1858 durch Professor v. Balassa, welcher diesen Fall in chirurgischer Beziehung im »Orvosi Hetilap« 1858 No. 42 beschrieben hat, und von Dr. Porges, dem Ordinarius, eingeladen. Letzterem verdanke ich auch die im Auszuge mitgetheilte Krankengeschichte.
R. Z. ein damals 18 Jahre altes Mädchen, phlegmatischen Temperaments , mittlerer Grösse, breiten kräftigen Wuchses, wohlgenährt, ist von skrofulösen Eltern geboren und theilt mit ihrem 14jährigen