﻿Der Kehlkopfspiegel.
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punktirten Linien anzeigen, und bedingen auf diese Art den Kelilkopf-versehluss, während der innere Rand und die oberste Lamelle der Stimmbänder wesentlich normal geblieben sind.
Ich habe die den Kehlkopf versehliessenden Schleimhautwülste unter Beihülfe des Kehlkopfspiegels, sowohl von oben durch die Stimmritze, als von unten durch die laryngotomische Oeffnung. mit passend gekrümmten Sonden auf ihre Resistenz untersucht und sein-derb gefunden. Als ich die Sonde von unten her eingeführt hatte und mit Gewalt in den vordem Theil der Furche eindrückte, gelang es mir wiederholt, das Knöpfchen derselben durch die verlegte Stelle plötzlich hindurchzupressen, was nicht nur unzweideutig aus dem tiefen Eindringen der Sonde und dem sofort eintretenden Hustenreiz — offenbar in Folge der Berührung der Glottisränder sich ergab, sondern auch durch das Gefühl der Patientin bestätigt wurde.
Hierdurch wurde zugleich der Beweis geliefert. dass die verlegte Stelle noch wegsam ist. Für die Therapie erwächst die Indication, diese Wegsamkeit durch häufiges Einlegen von Bougieen zu erhalten und zu vergrössern. Prof. v. Balassa hat seither auch diese Bcliand-lungsweise bei der Patientin eingeleitet. Bei dem beschriebenen Falle, in welchem ich die erste Anwendung der Methode, den Kehlkopf von unten zu untersuchen, an einem lebenden Individuum gemacht habe, wurde seither die laryngoskopische Untersuchung von oben und von unten fleissig fortgesetzt, um sich über den Verlauf des localen Ivfank-heitsproeesses in genauer Ivenntniss zu erhalten.
Es zeigte sich, dass die skrofulöse Infiltration der Schleimhaut, welche den Larynx unterhalb des freien Randes der wahren Stimmbänder verschliefst, nun auch den bis dahin freigebliebenen Theil der letztem ergriffen hatte und zugleich tiefer herabgestiegen war. so dass der Larynxvcrschluss jetzt fast von dem Niveau des Wundrandes der laryngotomischen Oeffnung bis inclusive zu den wahren Stimmbändern reicht, — doch sind die infiltrirtcn Tlicile weniger gespannt und hart anzufühlen als früher Frühling 1859 .
Die. wie bereits angegeben, seit längerer Zeit eingeleitete häufige Bougierung der Strictur durch das Fenster der Athmungscanüle hindurch, hat unter anderen den Erfolg gehabt, dass jetzt nm-li Entfernung der Bougie ein, bei der Speculirung von unten sichtbarer, einige Zeit klaffender Kanal zwischen den Lippen der infiltrirten Schleimhautwülste zurückbleibt: doch ist es bisher noch nicht gelungen, eine Spur von Luft durch den Larynx hindurch zutreib eu.
Beiläufig will ich abgesehen von der sehr merkwürdigen S p r a c h-lautbilduiig der Patientin, über welche ich eine in der Sitzung der
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C z e r in a h .