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Der Kehlkopfspiegel.
eine Ahnung von ihrer wahren Tragweite liegen gelassen hatte 's. Wiener mecl. Wucherisch. 1861, S. 83).
Schliesslich darf ich es wohl erwähnen — als eine Thatsache welche die verhältnissmässig rasche Anerkennung und Einbürgerung des Kehlkopfspiegels bei jenem grösseren Th eile der ärztlichen Welt, erklärt, welcher sich nicht gedankenlos, träge oder vornehm dem Fortschritt verschliesst), — dass ich mich nicht darauf beschränkt habe blos literarisch für die Verbreitung und Aufnahme der verschiedenen Anwendungen des Kehlkopfspiegels für Physiologie und Medicin zu wirken, sondern, dass ich auch durch persönliche Demonstrationen an Gesunden und Kranken unter einheimischen und fremden Collégien selbstständige Mitarbeiter auf den neuen Gebieten zu gewinnen und etwaige Bedenken und Zweifel zu beseitigen, bestrebt war.
Im Herbst 1859 besuchte ich in dieser Absicht Leipzig, Berlin und Breslau und hatte die Freude die Herren Ruhte, Merkel, Traube, Reichert, Remak, Lewin, Middeldorpf, Rühle, Heidexhain, Volto-lini ii. A. mit meinen Bestrebungen persönlich bekannt zu machen.
Im Frühjahr und Herbst 1860 begab ich mich nach Paris, um den Gebrauch des Kehlkopfspiegels in Frankreich einzuführen. Dass es mir gelang, durch meine zahlreichen Demonstrationen die Aufmerksamkeit der ärztlichen und selbst weiterer Kreise in nicht gewöhnlichem Grade zu fesseln, dafür sprechen die Berichte der verschiedensten Journale jener Zeit und die späteren Publikationen der Herren Mandl, Moura-Boukouillou, Bataille, Cusco und Cii. Fauvel, von welchen ich die beiden Ersten direct zur selbstständigen Verfolgung des Gegenstandes aufgefordert und angeleitet babe.
Damals übergab ich auch der Académie des sciences die erste Auflage meiner vorliegenden Brochiire für den Concours de Médecine et Chirurgie, Prix Monty on.
Herr Türck, dem meine Erfolge in Paris nicht unbekannt geblieben waren, hatte nun nichts eiligeres zu thun als seine alten Prioritäts-reclamationen zu erneuern und bei der französischen Academie einzubringen. Er erreichte damit natürlich, dass die Commission zu dem in ähnlichen Fällen gewöhnlichen Auskunftsmittel griff, der eigentlichen Streitfrage auszuweichen und die Recompense zwischen den Compe-tenten zu theilen.
Der Commissionsberieht lautet :
INSTITUT IMPÉRIAL DE FRANCE.
Academie des sciences. Séance publique du lundi 23. mars I8(il. Rapport sur les prix de médecine et de. chirurgie, année IS6I.