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Der Kehlkopfspiegel.
geeigneten und am wenigsten empfindlichen Funkten. das sich Orfen-tiren vermittelst gespiegelter Bilder überhaupt — in obendrein ungenügend gekannten Regionen beweglicher Körpertheile . die Angabe der von Seite des Beobachteten erforderlichen Stellungen und Bewegungen zur Erzielung der geeignetsten Disposition der Mund-und Schlundtheile, endlich die Regulirung der Beleuchtung und Schlichtung — erfordern in der That einen Grad von Dexterität und Uebung. der nur durch grosse Ausdauer, verbunden mit gewissen Vorkenntnissen und einiger ursprünglicher Geschicklichkeit. für derartige Manipulationen erreicht werden kann.
Dieser Umstand wird für den Anfänger immer ein Stein des Anstosses bleiben, und wird der Mehrzahl der Aerzte, welche aus der laryngoskopischen Untersuchungsmethode keine S p e ci a 1 i t ä t machen wollen oder können, die Anwendung des Kehlkopfspiegels leicht ganz verleiden.
Mit mancher anderen Untersuchungsmethode ist es jedoch ebenso, ohne dass sie desshalb an sich an Bedeutung verlöre : ich erinnere hier an den Augenspiegel, den auch immer nur einzelne Aerzte mit sicherem Erfolge zu handhaben wissen werden.
Vichts destoweniger bin ich aber doch der Meinung, dass der Kehlkopfspiegel gegenwärtig in der Reihe der täglich gebrauchten Instrumente eben sowenig irgendwo fehlen darf, als der Augenspiegel und längst schon der Mutterspiegel, der Ohrenspiegel, das Stethoskop etc.: indem — wie ich bereits in meinem ersten Artikel über den Kehlkopfspiegel hervorhob (1. c. Kr. 1, 8. 197 —die Schwierigkeiten seiner Anwendung »zu beseitigen sind und. wenn erst die Ueberzeu-gung von der Möglichkeit und Wichtigkeit der Anwendung des Kehlkopfspiegels durchgegriffen hat und die Anwendung vielfach versucht worden sein wird. k a u m m ehr in Bet ra e h t ko m m e u w erden«.