﻿Der Kehlkopfspiegel.
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III.
Die laryngoskopiselien Instrumente und ihre Anwendung.
1. Der Kehlkopfspiegel.
Der LrsToN-Gai;<■ i.vsehe Kehlkopfspiegel ist eiu Planspiegel, welcher an einem steifen, mehrere Zoll langen Stiel befestigt ist.
Ich habe dem Spiegel eine rundlich quadratische Form Fig. 1 gegeben und den Stiel an einer der vier abgerundeten Ecken änlöthen lassen :1. c. Kr. 2 ; Tüec-k hat später kreisrunde und eiförmige Spiegel in Anwendung gezogen 1. c. Nr. 6).
Wichtiger als die F o r m ist die Grösse der Spiegel, da die Reizbarkeit und die räumlichen Verhältnisse der Mund- und Schlundhöhle bei verschiedenen Individuen verschieden sind.
Im Allgemeinen gilt selbstverständlich der	Fi ,
Satz, dass unter übrigens gleichen Üm-
stände n der grössere Spiegel dem kleineren vorzuziehen sei, da mit der Grösse der reflectirenden Oberfläche sowohl die Intensität der Beleuchtung. als die Ausdehnung des Gesichtsfeldes wächst.
Ich habe Spiegel von 6—14 W. L. Durchmesser (1. c. Nr. 2 angegeben. Zu Beobachtungen und Demonstrationen an mir selbst benutze ich seit Anfang April 1858 einen Glasspiegel von der Fig. 1,1. abgebildcten colossalen Grösse.
Die mittelgrossen Spiegelformen von 7—9 W. L. Durchmesser sind für den vielseitigen praktischen Gebrauch natürlich am geeignetsten, doch finden sich Fälle genug, wo man mit Vortheil grössere Formen, andere wieder wo man kleinere Formen anwenden wird.
Die Dicke der Spiegel beträgt jiiclit ganz 1 W. L.
Die M a s s e des Spiegels ist in sofern von Bedeutung, als es zum Theil von ihr abhängt, wie lange die reflectircnde Fläche jenen Temperaturgrad behält. welcher dieselbe vor dem Beschlagen mit präcipi-tirtem Wasserdampf schützt.
Namentlich im Anfänge der laryngoskopiselien Studien, wo man weniger rasch die passende Spiegelstellung findet, ist es störend, wenn der Spiegel schneller erkaltet und trüb wird.