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Der Kehlkopfspiegel.
Bilder, nicht aber zugleich zur Beleuchtung der Th eile verwendet, indem diese letzteren direct durch die Haut des Halses hindurch erleuchtet werden.
Her Kehlkopf, die Trachea und die dieselben bedeckenden Tlieile sind nämlich, auch beim Menschen an manchen Stellen ziemlich durchscheinend, so dass, wie ich, unter den ersten damals laryngoskopisch untersuchten Personen, an einem jungen Mädchen fand, »bei zarteren Individuen schon, wenn die Sonne von aussen auf den Kehlkopf scheint die Glottis in röthlichem Schimmer erglüht. «
Concentrirt man vermittelst eines Hohlspiegels oder einer Linse Sonnenlicht auf jenen Stellen der Haut des entblössten Halses, so werden nach meinen Angaben selbst bei robusten Männern die einzelnen Tlieile des Kehlkopfs und der Trachea (wie die vor ein Licht gehaltenen Finger der Hand) so prachtvoll glühend rotli durchleuchtet. dass man sie vermittelst des in den dunklen Pharynxraum eingeführten Kehlkopfspiegels vollkommen deutlich untersuchen kann.
Später ist mir die Durchleuchtung — obschon natürlich in weit weniger vollkommener Weise — auch bei Anwendung starker, künstlicher Lichtquellen gelungen.
Fig. 6 iS. 501) erläutert mein Durchleuchtungsverfahren, welches von Gerhardt und Störe mit Erfolg wiederholt worden ist.
Am besten gelingt die Durchleuchtung in einem dunklen Baume, in welchen man, vermittelst eines heliosta tisch en Spiegels durch eine beschränkte Hoffnung ein Bündel Sonnenstrahlen leitet und dann concentrirt.
Ich glaube in dieser Durchleuchtungsmethode ein Mittel entdeckt zu haben, vermittelst welches es möglich werden könnte, die in physiologischen (Register) und pathologischen Zuständen wechselnden Dicken (verticale Durchmesser der Stimmbänder, etwa auch gewisse Ernährungsstörungen genauer zu bestimmen und endlich die Tiefe, in welcher sich etwaige Veränderungen in der Trachea befinden, unmittelbar zu constatiren.
Für die Bhinoskopie lässt sich die Durchleuchtung nur in sehr beschränkter W eise verwertheu.
4. Selbstbeobachtung (Autolaryngoskopie).
Garcia sagt 1. c. : «if the observer experiments on himself he ought, by menus of a second mirror, to receive the rays of the sun . and direct them on the mirror, which is placed against the uvula.«