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Dei Kehlkopfspiegel.
Fig. 8 nach einer photographischen Aufnahme abgebildet ist. Anf dem Kästchen, das als tuss des Stativs dient, sieht man die beiden gläsernen Kehlkopfspiegel liegen, deren Fassung jedoch viel zu breit gezeichnet ist. Hat man Sonnenlicht zur Disposition, so setzt man sich etwas schräg mit dem Klicken gegen die Sonne. Arbeitet man bei Lampenlicht, so setzt man die Lampe neben sich so, dass die Flamme sich etwa in der Höhe des Munies befindet auf Tafel 22 ist die Lampe der Deutlichkeit wegen etwas zu weit vom Gesichte abgeriickt gezeichnet , blendet dieselbe durch einen Schirm von seinen Augen ab und leitet den Strahlenkegel unter' dem Gegenspiegel in den Schlund. Es wird in der Kegel ein kleiner Theil des Kegels von dem Kücken des Gegenspiegels abgefangen-
Bei Demonstrationen liai man hinsichtlich der Stellung des eingeführten Kehlkopfspiegels bis über das Verhältnis*» der Gesichtsfelder des Selbstbeobachters und les fremden Beobachters Gesagte zu berücksichtigen.
Den Kehlkopfspiegel führt man sich selbst ein, wobei man langsam von vorne nach hinten tortsehreitet und unter dem gehobenen Gaumensegel durchzukommeii trachtet. Dann hebt man mit dem Spiegelrücken die Uvula und das Velum etwas empor, und hat man die Berührung der Rachenwand ertragen gelernt so drückt man was aber nicht immer nötliig ist den einen Hand des Spiegels schräg oder horizontal an dieselbe an. Der grade, noch nicht gebogene Stiel kommt dann ganz in den einen Munih'inkel zu stellen.
Aus dem gesehenen Bilde hat man zu entnehmen, welche Neigung und Stellung der Spiegelfläche, welche Anordnung und Lagerung den Mund- und Kehlkopftheilen weiter gegeben werden muss.
5. Beobachtung Anderer.
Weitläufige Angaben über die bei verschiedenen Individuen sich ergebenden Schwierigkeiten und deren Beseitigung, minutiöse Anleitungen zur Untersuchung bestimmter Kehlkopftheile. halte ich . insofern sie sich nicht auf ganz besondere Kunstgriffe beziehen und nicht über das, was zum allseuieinen Verständniss des Liston-GAKOiA’schen Verfahrens gekt. hinausgehen, für völlig überflüssig und ungenügend. da diesel' n -ledern, der das Princip der Methode
1 Selbstverständlich kann man die Strahlen auch über oder neben dem Gegenspiegel in den Schlund leiten «1er endlich auch aus dem Gegenspiegel ein hinreichend grosses kreisrundes Ui zum Durchtritt des Strahlenkegels herajis-selmeiden. wie Moura-Bouroitl, -u gethan.