﻿I >or Kehlkopfspiegel.
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IV.
Speon lining durch den W iimlkamil nach Eröffnung der
Luftwege.
Dr. Nkt dökfkr war der Erste 1. c. Nr. 7 . welcher am Cadaver einen kleinen Spiegel durch den Wundkanal nach künstlicher Eröffnung der Luftwege Laryngotomie., Tracheotomie: einfiihrte, um so einen Einblick in den Kehlkopf von unten her und in die tieferen Abschnitte der Trachea zu gewinnen.
Ich hin bekanntlich 1. o. Nr. 10 und Nr. 12 unabhängig von Dr. Nki'döukkk auf dieselbe Idee v erfallen und habe zuerst Gelegen-
heit gehabt das neue Verfahren an lebenden Menschen mit Erfolg praktisch zu verwerthen s. unten Lall 1 und Lall '■'< .
Zur Erläuterung desselben habe ich schon a. a. <). die Zeichnung big. 10 entworfen.
Man erkennt in der Zeich nung den Durchschnitt der Mundhöhle, des Pharynx, des Kehlkopfs und der Trachea.
Zwischen dem Durchschnitt des Schildknorpels und des \ orderen Th cils des Kingknorpels steckt eine kurze conischc < a-niile deren obere Wand tief ausgeschnitten ist und deren äusseres Ende eine Scheibe trägt zur Befestigung der Ilaltehän-der. In dem Ausschnitt der banale, unmittelbar unter der unteren Apertur des Kehlkopfs sicht man den kleinen schräg nach oben gerichteten Kehlkopfspiegel, dessen dünner gebogener Stiel aus der äusseren mit der Scheibe versehenen Canülenöftnung hervorragt,
Schematische Darstellung der Speculating ; Kehlkopfs von unten, durch den 1 a r y n g o t o m i-s e h e n Wundkanal.
um von der Hand des Beobachters erfasst und dirigirt zu werden. Nor der äusseren Mündung der Canäle befindet sich der Augenspiegel, welcher künstliches oder Sonnenlicht auf das Kehlkopfspiegelchen wirft, von dem dasselbe nach oben auf die zu untersuchenden Theile