﻿Der Kehlkopfspiegel.
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stelligt und in seiner oben eitirten Brochure ausführlich beschrieben. Lkwln hat solche Neubildungen durch Ausreisgen uud Abätzen entfernt.
Die ganze Sache ist natürlich noch in ihrer Kindheit, allein sie existirt bereits factiscli und gehört schon lange nicht mehr unter die »allzusanguinischen Hoffnungen. « Der Zukunft ist hier noch mancher Fortschritt Vorbehalten, namentlich in Beziehung auf die Erfindung neuer zweckmässiger Instrumente, welche eine sichere Führung und Handhabung in jenen tiefgelegenen Kegionen zulassen. Dass der Patient durch Ausdauer und Willenskraft, dort wo es sich um feinere Manipulationen handelt, den Operateur wesentlich unterstützen muss, versteht sich von selbst. Ich kann für intelligente Patienten fortgesetzte autolaryngoskopisehe Uebungen um so mehr empfehlen, als man dann, wie ich getlian, dem Patienten selbst die Führung des Kehlkopfspiegels überlassen kann und beide Hände frei behält. Eine geschickte menschliche Hand ist immer besser als ein mechanischer Kehlkopfspiegelhalter oder Fixateur.
Auf der anderen Beite wird cs nach meinen Erfahrungen be-achtenswerth sein, die allgemeine Narkose oder locale Anaesthetica <) herbeizuziehen, um die Manipulationen für den Patienten und den Operateur zu erleichtern.
Jeder der es versucht hat die Bewegungen seiner operirenden Hand durch den Kehlkopfspiegel zu leiten, wird abgesehen von der allgemeinen Schwierigkeit sieh nach einem verkehrten Spiegelbilde zu richten noch die sp e ci eile empfunden haben, welche die Heschaffenheit des winklig-gebrochenen, verhältnissmässig engen, langen und gegen Berührung äusserst empfindlichen Kanals mit sich bringt, durch welchen hindurch die Einführung der Instrumente, die Beleuchtung und das Sehen geschieht.
Die Instrumente müssen daher möglichst schlank sein, ohne dess-halb an Sicherheit und Festigkeit zu verlieren. Eine Bedingung, die um so schwieriger zu erfüllen ist, als die Instrumente lang und stark gekrümmt sein müssen.
Die grösste wiewohl überwindbare Schwierigkeit beim Einführen findet man, ehe die Krümmung des instrumentes mit der Krümmung des Mundschlundkanals in Febereinstimmung gebracht ist. Könnte man vender Stelle, wo sich der Spiegel befindet, in gerader Kichtung
1 So soll z. B. Hp Bromur. potass, dravhmam, Aqu. desl. unchm, S. s. ad gar-ffurism. oder selbst 1 G ramm auf J00 Gramm Aq. sehr wirksam sein. Diese Formeln verdanke ich der gütigen Mittheilung des Herrn Dr. Kommeläre aus Gent.